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Haustiere in der Ferienzeit

Auf der Reise (Auto, Bahn, Flugzeug, Schiff)

Hund im Auto

Was Sie beachten sollten, wenn Sie mit Ihrem Haustier auf Reisen gehen, sagen wir Ihnen hier, wobei wir die unterschiedlichen Transportmittel mit berücksichtigt haben.

Auto
Am Tag vor dem Reiseantritt sind eine kleine, leichte Mahlzeit und ausgiebige Bewegung sinnvoll. Die letzte Fütterung vor der Abreise sollte mindestens 12 Stunden (bei Welpen 4 Stunden) zurückliegen.

Dadurch können Sie die Wahrscheinlichkeit senken, dass Ihrem Hund übel wird und er sich erbricht.
Legen Sie die Reisedokumente Ihres Tieres an einen leicht zugänglichen Ort, am besten zu Ihren eigenen Reisedokumenten.

Achten Sie darauf, dass Ihr Hund während der Fahrt nicht die Fahrsicherheit behindern kann. Damit ein Hund den Fahrer nicht stört, sitzt er am besten auf dem Rücksitz oder im Kofferraum des Autos (natürlich nur, wenn dieser eine Verbindung zur Fahrerkabine hat und nicht in sich geschlossen ist). Der Hund sollte durch eine entsprechende Abtrennung vom Fahrerbereich ferngehalten werden.
Außerdem sollten Sie für den Fall einer abrupten Bremsung vorsorgen, damit Ihr Liebling nicht nach vorne geschleudert wird. Der Fachhandel bietet entsprechende Tiertransportdecken bzw. -wannen, Sicherheitsgurte und Trenngitter oder -netze an. Eine weitere Möglichkeit ist die Anschaffung einer Transportbox. Einen Vergleich dieser Sicherungsvorrichtungen finden Sie auf der Internetseite des ADACs.
Das freie Herumklettern des Hundes im Auto verstößt gegen die eigene Sicherheit und die Straßenverkehrsordnung. Auch wenn sich die Straßenverkehrsordnung nicht speziell über Hunde auslässt, ist der Hund wie andere Tiere auch juristisch betrachtet eine Sache. Und eine "Sache" ist im Auto verkehrssicher zu "verstauen".

Ihre Katze sollte die Autofahrt in ihrem Katzenkorb verbringen, der gut gesichert sein muss. Zu Ihrer und der Sicherheit Ihrer Katze ist dringend davon abzuraten, die Katze im Auto frei herum klettern zu lassen oder auf dem Schoss zu halten. Je nach Hitze müssen mehr oder weniger häufig Pausen eingelegt werden, während der Sie darauf achten sollten, dass der Transportkorb schattig steht und mit frischer Luft versorgt wird. Ihrer Katze sollte ständig frisches Wasser zur Verfügung stehen, gefüttert werden sollte sie während der Reise nur sehr sparsam bzw. gar nicht. Ist es im Auto unerträglich heiß, können Sie den Katzenkorb ganz oder teilweise mit einem nassen Handtuch abdecken, das verschafft der Katze etwas Frische. Zugluft ist zu vermeiden.

Während der Fahrt im Auto sollte Ihrem Hund ausreichend Platz zur Verfügung stehen, so dass er sich ungehindert stellen, setzen und hinlegen kann. Eingeklemmt zwischen Koffern und Taschen wird er keine Freude an der Autofahrt haben. Auch eine scharfe Bremsung wäre so viel zu gefährlich. Für eine gute Lüftung ist Ihr Hund sicherlich dankbar, sorgen Sie aber dafür, dass er keinen Zug abbekommt. Hunde stecken gerne ihre Nase aus dem geöffneten Fenster in den Fahrtwind. Dies kann allerdings leicht zu einer Bindehautentzündung der Augen führen.

Unterwegs muss Ihr Hund eigentlich nicht gefüttert werden - ein Hund kann problemlos einen ganzen Tag ohne Futter auskommen. Sie verhindern damit eher, dass ihm während der Fahrt übel wird. Wenn Sie es während einer längeren Fahrt nicht aushalten, auf eine Fütterung zu verzichten, füttern Sie nur kleine und leicht bekömmliche Portionen.

Wichtiger ist es, regelmäßige Pausen einzulegen (ca. alle 2 Stunden), damit sich Ihr Hund bewegen kann und ausreichend Zeit zum Wasser lassen hat. Planen sie dafür genügend Zeit ein. Mindestens 4 mal täglich sollten Sie Ihrem Hund einen kurzen Spaziergang ermöglichen. Lassen Sie Ihren Hund unterwegs bei einer Rast auf jeden Fall nur angeleint aus dem Fahrzeug. Achten Sie darauf, mit dem Hund immer auf der von der Straße abgewandten Seite aus- und einzusteigen. Leinen Sie ihn dafür möglichst schon im Auto an.

Bieten Sie Ihm zusätzlich immer Trinkwasser an. Achten Sie darauf, dass Sie immer genügend frisches Wasser und einen Napf mitführen, denn nicht bei jeder Rast ist Wasser erhältlich. Trinkwasser sollte besonders an heißen Tagen eher einmal mehr als zu wenig angeboten werden.

Besonders ältere, junge und tragende Tiere sind gegen Hitze empfindlich. Längere Autofahrten sollten deshalb in die kühlen Morgen- oder Abendstunden gelegt werden. Lässt sich eine längere Autoreise bei Hitze nicht vermeiden, beobachten Sie Ihren Hund und achten Sie auf Zeichen einer Überhitzung. Bei hochsommerlichen Temperaturen sollten Sie Ihren Hund gar nicht im geparkten Auto zurücklassen. Die Gefahr, dass es im Auto zu heiß wird und Ihr Hund einen Hitzschlag bekommt, ist - selbst bei leicht geöffnetem Fenster - zu groß. Bereits bei einer Außentemperatur von 25 °C kann sich das Wageninnere in relativ kurzer Zeit auf bis zu 60 °C aufheizen. Bei diesen Temperaturen kann Ihr Hund bereits nach 20 Minuten einen Hitzschlag erleiden. Auch ein spaltbreit offenes Fenster verringert die Innenraumtemperatur nicht wesentlich. Eine ausreichende Luftzirkulation, die Erfrischung bringen könnte, kann so nicht entstehen. Das Auto wird zum "Backofen" und die Tiere können einen qualvollen Tod erleiden. Auch wenn Sie im Schatten parken, bedenken Sie bitte, dass die Sonne wandert und Ihr Auto später in der Sonne stehen könnte.
Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind Hecheln, Abgeschlagenheit, Unruhe oder Taumeln. Können Sie diese Anzeichen bei Ihrem Hund beobachten, bringen Sie ihn möglichst umgehend an einen kühlen Ort und bieten Sie ihm frisches Trinkwasser an. Bei Krämpfen, Atemnot oder gar Bewusstlosigkeit besteht akute Lebensgefahr! Versuchen Sie Ihren Hund zu kühlen, indem Sie ihn mit feucht-kalten Tüchern bedecken und bringen Sie ihn so schnell wie möglich zum Tierarzt.

Bedenken Sie, dass auch einem Hund schlecht werden kann und dass dieser unter Umständen im Kofferraum ungebremst hin- und herfällt. Wenn Sie Ihrem Hund die Autofahrt erleichtern wollten, passen Sie Ihre Fahrweise Ihrem vierbeinigen Mitfahrer an.

Sind Sie mit einem Wohnwagen unterwegs, bedenken Sie bitte, dass laut Straßenverkehrsordnung Ihr Hund oder Ihre Katze während der Fahrt im Wohnwagen gesichert, das bedeutet in einem Transportkäfig, untergebracht sein muss. Deshalb vorher den Hund an den Transportbehälter, der ausreichend Platz und Schutz vor Zugluft bieten sollte, gewöhnen.

Info-Telefon des ADAC: 0800 510 11 12

 

Bahn
Die Deutsche Bahn gibt auf ihrer Internetseite an, dass die Mitnahme von kleinen Hunden (bis zur Größe einer Hauskatze) im Transportbehälter unentgeltlich ist. Im Ausland können andere Bestimmungen gelten, holen Sie deshalb rechtzeitig vor Antritt Ihrer Reise genaue Informationen ein.
Für größere und damit entgeltpflichtige Hunde werden die gleichen Fahrpreise wie für zahlungspflichtige Kinder erhoben. Diese Regelung gilt sowohl für den Flexpreis als auch für die Sparpreise im Fernverkehr.
Generell müssen alle Hunde angeleint werden. Größeren Hunde, die zum halben Preis fahren, müssen außerdem einen geeigneten Maulkorb tragen (Ausnahme: Blindenführhunde).
Bei internationalen Reisen ist für Hunde 50% des Flexpreises oder der Sparpreis für Erwachsene zu zahlen. Für Nacht-Zug-Verbindungen gelten besondere Bedingungen. Beachten Sie, dass Hundetickets nicht online als Online- oder Handytickets zur sofortigen Verwendung gebucht werden können, sondern per Post versendet werden müssen. Alternativ geht die Buchung über den Automaten oder im Reisebüro. Unter Umständen müssen Sie ein komplettes Abteil buchen, dann kann der Hund allerdings kostenlos mitfahren. Um genügend Platz für den Hund zur Verfügung zu haben, empfiehlt es sich, einen zusätzlichen Sitzplatz zu reservieren.

Vor dem Reiseantritt sind eine kleine, leichte Mahlzeit und ausgiebige Bewegung sinnvoll. Führen Sie auch bei einer Bahnreise die Reisedokumente Ihres Hundes an einem leicht zugänglichen Ort mit sich. Planen Sie bei längeren Reisen außerdem "blasengerechte" Reiseunterbrechungen bzw. Umsteigpausen ein. Vertraute Dinge wie Decke oder Spielzeug können in der ungewohnten Umgebung eine große Hilfe für Ihren Hund sein.

Unterwegs muss Ihr Hund eigentlich nicht gefüttert werden, ein Hund kann problemlos einen ganzen Tag ohne Futter auskommen. Sie verhindern damit eher, dass ihm während der Fahrt übel wird. Wenn Sie es während einer längeren Fahrt nicht aushalten auf eine Fütterung zu verzichten, füttern Sie nur kleine und leicht bekömmliche Portionen.
Wichtiger ist es, dass Sie immer einen Trinknapf dabei haben. Als besonders empfehlenswert gelten faltbare Trinknäpfe, die zusammengefaltet so klein sind, dass man sie bequem in der Hosentasche transportieren kann. Wasser ist im Zug meist ausreichend vorhanden, sie müssen deshalb nicht unbedingt frisches Trinkwasser mitnehmen. Trinkwasser sollte besonders an heißen Tagen eher einmal mehr als zu wenig angeboten werden.

Flugzeug
Da die Transportbestimmungen für Hunde je nach Fluggesellschaft sehr unterschiedlich sind, sollten Sie sich darüber in jedem Fall schon vor der Buchung ausführlich informieren. Genaue Auskünfte sollten die Reisebüros bereithalten. Es gibt auch Reisebüros, die sich auf Reisen mit Tieren spezialisiert haben. Die Internet-Adressen finden Sie in der Linkliste.

Wollen Sie Ihren Hund im Flugzeug mitnehmen, buchen Sie Ihren Flug möglichst frühzeitig und melden Sie Ihren Hund bereits bei der Buchung an. Viele Fluggesellschaften nehmen nur eine begrenzte Anzahl Hunde pro Flug mit. Häufig darf sogar nur ein Hund pro Flug mit in die Kabine, weitere Hunde müssen in der Transportbox (Skykennel) im Frachtraum reisen.

Vor der Abreise sollten Sie mit dem Tierarzt klären, ob und welche Beruhigungs- oder Schlafmittel dem Hund verabreicht werden können, damit er die Aufregungen des Fluges besser übersteht. Allerdings wird bei dem Einsatz von Beruhigungsmitteln zur Vorsicht geraten. Viele dieser Mittel bewirken ein Absinken des Blutdruckes. Im niedrigeren Druck des Frachtraumes kann dies für Tiere mit angeschlagenem Kreislauf riskant sein. Soll trotzdem ein Beruhigungsmittel angewendet werden, soll der Name des Medikaments, die Dosierung sowie die Zeit und Art der Anwendung auf der Transportbox vermerkt werden.

Bei den meisten Fluggesellschaften dürfen kleine Hunde unter 5-8 kg in der Kabine mitfliegen. Sie müssen allerdings in einer wasserdichten Tasche oder einer Hunde-Reisebox (Pet Box) sitzen. Der Transportbehälter gilt als Handgepäck und darf die zugelassenen Maße für Handreisegepäck nicht überschreiten (zumeist max. 55 x 40 x 23 cm, die genauen Maße unterscheiden sich zwischen den Fluggesellschaften). Für Begleithunde, wie z. B. Blinden- und Führhunde, auf die die Reisenden angewiesen sind, sind Ausnahmeregelungen möglich. Sie dürfen, auch wenn sie größer sind, meistens in der Kabine mitfliegen.

Größere Hunde über 8 kg dürfen nicht in der Kabine mitreisen, sondern nur im Frachtraum. Auch diese Möglichkeit wird allerdings eingeschränkt, da meist nur Liniengesellschaften klimatisierte Frachträume haben. Bei Chartergesellschaften sind diese häufig nicht klimatisiert. Erkundigen Sie sich also auch rechtzeitig über die Bedingungen, die im Frachtraum für Ihren Hund herrschen.
Im Frachtraum darf Ihr Hund nur in einem speziellen Transportbehälter (Skykennel) mitfliegen. Als Transportbox dürfen nur von den Fluggesellschaften zugelassene Transportbehälter benutzt werden, die in der Regel leider nicht von den Fluggesellschaften verliehen werden. Das heißt, Sie müssen diese für ca. 50,- bis 150,- Euro bei der Fluggesellschaft oder im Fachhandel käuflich erwerben. Die Box muss so groß sein, dass der Hund darin bequem stehen, sich umdrehen und hinlegen kann. Informieren Sie sich frühzeitig, wie die entsprechende Fluggesellschaft den Hundetransport handhabt, damit Sie genügend Zeit (mind. 2-3 Wochen) haben, Ihren Hund in Ruhe an die Transportbox zu gewöhnen. Lassen Sie dazu die Box zu Hause offen stehen, füttern Sie den Hund in der Box, lassen Sie ihn darin schlafen und transportieren Sie den Hund im Auto in dieser Box.

Für den Flug können Sie die Transportbox z. B. mit einem Kleidungsstück, das nach Ihnen riecht, oder einem vertrauten Spielzeug ausstatten. Außerdem ist es empfehlenswert, die Transportbox mit einer saugstarken Unterlage auszulegen (festkleben), die Urin oder Erbrochenes aufsaugen kann. Achten Sie darauf, dass der Wasserbehälter ausreichend groß ist. Gegebenenfalls kann man diesen durch ein angeschraubtes Plastikeimerchen ersetzen. Wenn Sie den Behälter vor dem Abflug mit Eiswürfeln füllen, kann beim Transportieren der Box kein Wasser auslaufen und Ihr Hund hat kurze Zeit später trotzdem etwas zu trinken.
Zusätzlich kann man die Box außen mit mehrsprachigen Hinweisen versehen, dass hier ein Tier verreist. Außerdem können Sie in einer Klarsichthülle Fotokopien des Impfpasses und etwaiger Einreiseuntersuchungen, Ihre Heimat- und Zieladresse sowie eine Telefonnummer, über die Sie im Notfall zu erreichen sind, anbringen. Für den Fall, dass Ihr Hund in Ihrer Abwesenheit einmal aus der Box geholt werden muss, können Sie sicherheitshalber außen an der Box eine Ersatzleine befestigen.

Erkundigen Sie sich vor dem Abflug, wo und wann Sie Ihren Hund wiederbekommen bzw. abholen müssen. Sprechen Sie mit dem Personal am Abflugschalter, dass ein Hund im Frachtraum mitreist, damit man sich so gut wie möglich um ihn kümmert. Erfragen sie bei Flügen, die länger als 24 Stunden dauern, ob Sie dem Flugpersonal etwas Trockenfutter für Ihren Hund mitgeben können.

Die Flugkosten werden von den verschiedenen Gesellschaften unterschiedlich berechnet. Hunde werden entweder als Gepäck nach dem Gewicht pro Kilogramm Übergewicht verrechnet oder man bezahlt einen prozentualen Anteil eines Tickets oder einen Festpreis. Auf innerdeutschen Flügen werden Hunde von einigen Fluglinien auch kostenlos transportiert.

Am Tag vor dem Reiseantritt ist eine kleine, leichte Mahlzeit und ausgiebige Bewegung sinnvoll. Vor Beginn des Fluges sollten Sie Ihren Hund nicht mehr füttern, damit er sich im Flugzeug nicht erbricht.
Denken Sie daran die Reisedokumente Ihres Hundes in Ihrem Handgepäck mitzuführen, sofern nichts anderes vorgeschrieben wird.

Die genauen Vorschriften der IATA (International Air Transport Association) können Sie auf deren Internetseite einsehen.

Schiff
Seekrankheit stellt für Hunde kein Problem dar, deshalb ist eine Schifffahrt mit dem Hund in der Regel recht unproblematisch. Auf vielen Fähren müssen Hunde allerdings in Zwingern auf Deck ausharren oder im Auto bleiben, ohne dass Sie die Möglichkeit haben, während der Fahrt zu Ihrem Hund zu gelangen. Je nach Dauer der Fahrt ist das für einen Hund natürlich unzumutbar.

Darf Ihr Hund mit an Deck, sollten Sie immer eine Tüte dabei haben, falls Ihr Hund einmal ein dringendes Bedürfnis hat. Skandinavische Fährlinien sind häufig mit sogenannten Hundetoiletten ausgerüstet, in denen sich Ihr Hund lösen kann.
Auf manchen Fähren darf Ihr Hund zwar auf Deck, aber nicht in die Kabinen. In solchen Fällen kann bei entsprechenden Temperaturen eine Deckspassage die Alternative sein.

Erkundigen Sie sich also vorher genau über die jeweiligen Transportbedingungen. Je nach Auskunft müssen Sie entscheiden, ob Sie Ihrem Hund eine derartige Überfahrt zumuten können.

Kreuzfahrten sind für Hunde wegen der mangelnden Bewegungsfreiheit und der hygienischen Problematik wenig geeignet. Die Mitnahme eines Hundes ist in der Regel auch nicht gestattet.

Ein Urlaub auf dem Hausboot ist dagegen für den Hund, wenn dieser nicht allzu groß ist, sehr gut geeignet. Allerdings müssen dann regelmäßige Pausen mit Landgang eingeplant werden. Auf den meisten Hausbooten sind Hunde erlaubt.

Auch auf dem Segelboot können Sie Ihren Hund mitnehmen, wenn dies vom Vermieter gestattet wird. Allerdings sollte das Boot nicht zu klein sein und Sie müssen regelmäßige Landgänge einplanen. Es ist empfehlenswert, vor einem längeren Segelurlaub zu testen, ob Ihr Hund mit der Situation auf dem Boot zurechtkommt. Insbesondere bei Wind und Wellengang sollte auch Ihr Hund eine geeignete Schwimmweste tragen. Sollte Ihr Hund einmal über Bord gehen, kann ein "Hund-über-Bord"-Manöver sehr schwierig und langwierig sein. Auch dem besten Schwimmer geht ohne Schwimmweste dann schnell die Puste aus.

Grundsätzlich erleichtern vertraute Dinge wie Hundedecke oder Lieblingsspielzeug Ihrem Hund das Zurechtfinden in der ungewohnten Umgebung. Denken Sie auch daran, je nach Dauer der Fahrt auf dem Schiff, ausreichend Wasser und Futter inklusive Napf mitzuführen. Außerdem müssen Sie natürlich auch bei einer Schiffspassage die notwendigen Reisedokumente für Ihren Hund dabei haben.