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Tierhalter lassen ihre Haustiere immer seltener impfen
07.01.2020
Nur die Hälfte der mehr als neun Millionen Hunde und sogar nur ein Drittel der 15 Millionen Katzen, die in deutschen Haushalten leben, sind ausreichend geimpft. Diese laut dem Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) besorgniserregende Entwicklung kann dazu führen, dass sich die Erreger von gefährlichen und teils tödlichen Infektionskrankheiten ungehindert ausbreiten. Der BpT empfiehlt Tierhaltern, mindestens einmal im Jahr einen Tierarztbesuch für die Gesundheitsvorsorge einzuplanen, um ggfs. notwendige Impfungen bei den Tieren durchführen zu lassen. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) empfiehlt für Hunde regelmäßige Impfungen gegen Staupe, Parvovirose, Leptospirose, HCC (Ansteckende Leberentzündung) und Tollwut;
für Katzen gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut bei Freigängern. Denn nur rechtzeitige und konsequente Schutzimpfungen bieten nach wie vor den einfachsten und wirksamsten Schutz gegen virale oder bakterielle Infektionen. Viele Halter haben Angst vor eventuellen Impfreaktionen und Nebenwirkungen, doch diese sind bei den modernen Impfstoffen äußerst selten geworden und stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen einer Impfung. Vetion.de stellt in den Fokusthemen "Impfempfehlungen für den Hund bzw. die Katze" detailliert die bedeutendsten Infektionskrankheiten und die Pflicht-(sogenannte Core-Vakzine) sowie Wahlimpfungen (sogenannte Non-Core-Vakzine) dar.
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