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BfT warnt vor falscher Verabreichung von Medikamenten
30.01.2020
Das Verabreichen von Medikamenten aus der menschlichen Hausapotheke an Haustiere kann fatale Folgen haben. Darauf weist der Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) auf seiner Internetseite hin. Denn für Menschen geprüfte und zugelassene Mittel enthalten unter Umständen Wirkstoffe, die ein Haustier krank machen können, mitunter töten. Das gilt auch für scheinbar harmlose Arzneimittel wie Hustensaft, rezeptfreie Schmerzmittel sowie pflanzliche Mittel. Daher empfiehlt der Bft, im Krankheitsfall von Hund oder Katze besser sofort einen Tierarzt aufzusuchen, auch
wenn dieser Gang nicht in den Tagesplan passen sollte, und rät dringend davon ab, Arzneimittel auf Verdacht zu geben. Zum Beispiel schädigt Paracetamol schon in geringen Mengen die Leber des Hundes, bei Katzen führen selbst kleinste Mengen zu Vergiftungen. Auch sollte auf keinen Fall ein Arzneimittel, das der Tierarzt einem Hund verschrieben hat, einer Katze verabreicht werden, da Hunde und Katzen unterschiedlich auf enthaltene Wirkstoffe reagieren. Am Ende kostet also eine unsachgemäße Medikation von Hund und Katze mehr Zeit, als wenn man gleich zum Tierarzt gefahren wäre.
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