www.tierhalter-wissen.de

Weiterempfehlen

Aktuelle Meldungen

Vorsicht vor der Fuchsräude in der Schweiz
10.02.2020
Wie das Schweizer Tagblatt mitteilt, grassiert bereits seit Jahren im Appenzeller Mittelland die Fuchsräude, eine Erkrankung, die durch Grasmilben übertragen wird und fast immer zum Tod führt. Gerade jetzt während der Paarungszeit können infizierte Füchse durch vermehrten direkten Körperkontakt häufig andere Tier anstecken. „Von Räude betroffene Wildtiere sind oft geschwächt und stark abgemagert. Sie können auch Verhaltensauffälligkeiten zeigen und die natürliche Scheu vor dem Menschen verlieren“, erläutert der Ausserrhoder Jagdverwalter Heinz Nigg.
Da die Grasmilben auch außerhalb des Körpers überleben können, besteht die Gefahr, dass diese die Räude auch auf Hunde oder Katzen übertragen können, wenn diese sich beispielsweise in einen Fuchsbau begeben. Daher sollten Tiere am besten nicht in einem Wald freigelassen werden. Haustiere, die sich mit der Räude anstecken, entwickeln einen Juckreiz und können bei frühzeitiger Behandlung geheilt werden. Spaziergänger, denen ein offensichtlich kranker Fuchs begegnet, sollten umgehend den Wildhüter benachrichtigen. Auch sollten tote Tiere nicht mit bloßen Händen angefasst werden.
Weitere Nachrichten