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Am Samstag startet Katzenschutz-Aktion in Schleswig-Holstein
13.02.2020
In teilnehmenden Gemeinden Schleswig-Holsteins können erneut vom 15. Februar bis zum 13. März Straßenkatzen kostenfrei kastriert, gekennzeichnet und registriert werden. Unterstützt wird die Aktion vom Deutschen Tierschutzbund und dessen Landesverband Schleswig-Holstein, um das Leid der Streunerkatzen und die unkontrollierte Fortpflanzung dieser Tiere langfristig zu beenden. „In Schleswig-Holstein gibt es etwa 60.000 bis 70.000 Straßenkatzen, die täglich einen harten Kampf ums Überleben führen müssen, meist im Verborgenen und ohne menschliche Zuwendung“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Schleswig-Holstein zeigt
vorbildhaft, dass nur die Kastration dieses Elend nachhaltig eindämmen kann.“ Holger Sauerzweig-Strey, Vorsitzender des Landesverbandes Schleswig-Holstein, ergänzt: „Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit auch 2020 fortgesetzt wird. In den Tierheimen wird der Erfolg deutlich sichtbar: Mittlerweile müssen bis zu 30 Prozent weniger Fundkatzen aufgenommen werden.“ Katzen aus Privathaushalten können jedoch nicht kostenfrei kastriert werden. Doch da Straßenkatzen von unkastrierten Freigängerkatzen aus Privathaushalten abstammen, appellieren die Tierschützer auch an alle Katzenhalter, ihre Tiere – egal ob weibliche Katze oder Kater - stets kastrieren zu lassen.
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