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Illegaler Handel mit Haustieren soll EU-weit bekämpft werden
13.02.2020
Am gestrigen Mittwoch (12.02.2020) hat das EU-Parlament einen Antrag für einen Aktionsplan gegen den illegalen Handel mit Haustieren in den europäischen Mitgliedsländern angenommen. Darin werden ein EU-weites, verpflichtendes System zur Registrierung von Hunden und Katzen, eine verbesserte Strafverfolgung und härtere Sanktionen sowie Kampagnen zur Sensibilisierung der Bürger gefordert. Mit dem Maßnahmenplan sollen die Gesundheit von Tieren und Tierhaltern geschützt sowie die kriminellen Machenschaften von illegalen Tierhändlern unterbunden werden. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN begrüßt diese „Meilenstein- Entscheidung“. „Mit der Novelle des Tierschutzgesetzes hat Österreich bereits 2017 ein klares Zeichen gegen
den illegalen Handel mit Haustieren gesetzt. Wir freuen uns, dass auch das Europäische Parlament einen so wichtigen Meilenstein für den Tierschutz vorantreiben will“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Martina Pluda. „Die verpflichtende Identifizierung und Registrierung aller Katzen und Hunde ist ein entscheidender Schritt gegen den illegalen Haustierhandel. Strenge und ordnungsgemäß durchgesetzte Vorschriften in der gesamten EU, die Händler daran hindern, illegal importierte und ungeimpfte oder kranke Tiere auf Online-Plattformen zu verkaufen, werden Mensch und Tier gleichermaßen schützen. Wir fordern nun die EU-Kommission auf, auf den Antrag zu reagieren und einen entsprechenden rechtlichen Rahmen zu schaffen.“
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