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Europaabgeordneter sagt Hundemafia den Kampf an
04.05.2020
Der CDU-Europa-Abgeordnete Peter Liese will den illegalen Handel mit Hundewelpen stärker bekämpfen. Mit allen Mitteln soll der „grenzüberschreitenden Mafia“ das Handwerk gelegt werden, heißt es in der Schwäbischen Post. Doch momentan streiten das Europaparlament und die EU-Kommission noch über strengere Maßnahmen, obwohl bereits seit Jahren der illegale Welpenhandel floriert. Besonders Züchter in osteuropäischen Ländern machen sich zunutze, dass in ihren Ländern die Haltungsbedingungen der Tiere kaum oder gar nicht kontrolliert werden. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN schätzt den Gewinn bei Trendhunderassen wie Mops, Labrador und Chihuahua auf mehr als 700 Euro pro Tier. Wenn man die EU-Schätzung zugrunde
legt, erzielt der Handel mit mehr als 40.000 Welpen monatlich einen Gewinn von 28 Millionen Euro. Besonders schlimm sei die Häufung von Erbschäden bei den illegal eingeführten Tieren, wie der frühere FDP-Generalsekretär und jetzige Versicherungsunternehmer Patrick Döring berichten kann. Diese reichen von Hüftdysplasie bei Labrador, Retriever und Schäferhund über Wirbelsäulenprobleme bei Dackeln bis hin zu Taubheit, speziell bei Dalmatinern. Gerade in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie, denken viele Menschen darüber nach, sich einen Hund als Gefährten zuzulegen. Eine sinnvolle Alternative zum Kauf eines Welpen ist auch die Adoption eines Tiere aus den Tierheimen, wo Dutzende Hunde und Katzen auf ein neues Zuhause warten.
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