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Zoologen fürchten um Gesundheit von Orang-Utans
06.05.2020
Da sich auch Menschenaffen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizieren können, befürchten Experten jetzt eine Bedrohung für die Orang-Utans in den Schutzstationen auf Borneo und Sumatra. „Wir müssen davon ausgehen, dass Orang-Utans und auch fast alle anderen Primaten hier an Covid 19 erkranken können. Die Frage ist nicht ob, sondern wann das geschieht", erklärt Ian Singleton, der Leiter des "Sumatra Orang-Utan-Schutz-Programms" SOCP. Bedroht sind vor allem der Sumatra-Orang-Utan und
der Tapanuli-Orang-Utan. Beim Tapanuli-Orang-Utan wird die Population lediglich auf 800 Tiere geschätzt, denn es genügt, wenn bei dieser Populationsgröße ein paar Dutzend oder hundert Tiere sterben. Dann verhinderten Inzucht und andere Faktoren eine Erholung der Population. Bislang ist glücklicherweise noch kein Krankheitsfall bei Orang-Utans aufgetreten. Aber wegen des Infektionsrisikos werden aktuell keine Tiere aus den Schutzstationen ausgewildert, so dass der Platz knapp wird.
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