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Coronafälle bei Haustieren sollen meldepflichtig werden
16.06.2020
Die Bundesregierung plant eine Meldepflicht für Haustiere, die nachweislich mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert sind. Von der Meldepflicht erfasst werden sollen positive Coronavirenbefunde aller vom Menschen gehaltenen Tiere (einschließlich Zootiere) sowie aller Wildklauentieren in Gehegehaltung zwecks Fleischgewinnung für den menschlichen Verzehr. Ein entsprechender Entwurf wird am heutigen Dienstag (16.06.2020) von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und dem Direktor des Friedrich-Loeffler-Instituts für Tiergesundheit, Prof. Dr. Thomas C. Mettenleiter, vorgelegt. Damit folgt Deutschland
dem Aufruf der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), die SARS-CoV-2-Infektionen bei Tieren inzwischen als „emerging disease“ (neu auftretende Krankheit) eingestuft hat. Mit einer Meldepflicht sollen alle Fälle lückenlos erfasst werden, um weitere Erkenntnisse zu Infektion, Übertragung und Ausbreitung zu sammeln. Meldepflichtig für Corona-Fälle bei Haustieren sind Veterinäruntersuchungsämter, Tiergesundheitsämter und andere öffentliche und private Untersuchungsstellen. TierärztInnen, denen im Rahmen ihrer Tätigkeit ein positiver Fall bekannt wird, sind verpflichtet, diesen der zuständigen Behörde zu melden.
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