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Haustiere jetzt vor Zecken schützen
16.06.2020
Der Sommer hat zumindest kalendarisch begonnen und das bedeutet auch gleichzeitig Hochzeit für Zecken. Die Blutsauger sind nicht nur lästig, sondern können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Um dies zu vermeiden, sollten Haustiere erst gar nicht von Zecken befallen werden. Neben dem Gemeinen Holzbock als bekannteste Zeckenart in Deutschland treten immer häufiger auch die Auwaldzecke sowie die Braune Hundezecke in den Fokus. Die aus dem Mittelmeerraum stammenden Zeckenarten können Babesiose (auch Hunde-Malaria genannt) und Ehrlichiose übertragen. Deren Erreger befallen rote beziehungsweise weiße Blutkörperchen - vor allem die Babesiose kann unbehandelt zum Tod führen, wie Astrid Behr, Sprecherin des
Bundesverbands Praktizierender Tierärzte (bpt) zu berichten weiß. Um Zeckenstiche zu vermeiden, eignen sich verschiedene Mittel in Form von Halsbändern, Nackentropfen, den sogenannten Spot-Ons, oder Tabletten. Was für das einzelne Tier am sinnvollsten ist, sollten Halter mit dem Tierarzt besprechen. Dringend empfohlen wird ein sorgfältiges Absuches des Haustieres nach jedem Spazier- oder Freigang. Werden Zecken im Fell gefunden werden, sollten diese auf keinen Fall mit Öl beträufelt werden. Denn das versetze das Spinnentier in einen Todeskampf, erklärt Tierarzt Ralph Rückert: „Dann würgt die Zecke ihren Verdauungstrakt hervor und das macht eine Übertragung von Krankheiten nur wahrscheinlicher.“ Für das Entfernen der Blutsauger eignet sich gut eine Zeckenzange.
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