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Impfung schützt Gesundheit von Hunden und Katzen
19.06.2020
Fast 90 Prozent aller Hundehalter und mehr als 70 Prozent aller Katzenhalter in Deutschland lassen ihre Tiere impfen. Das hat eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes für Tiergesundheit e. V. (BfT) ergeben. Ein Großteil der Halter möchte mit der Impfung die Gesundheit ihrer Haustiere schützen. Knapp ein Viertel der befragten Hundebesitzer nehmen eine bevorstehende Reise zum Anlass für eine Impfung. Etwa zwei Drittel aller Besitzer von reinen Wohnungskatzen haben angegeben, dass ihre Tiere geimpft wurden. Dagegen ist mind. ein Drittel der überwiegend oder ausschließlich draußen lebenden Katzen laut Umfrage nicht geimpft, wobei gerade diese Katzen ein hohes Infektionsrisiko haben. Der BfT weist darauf hin, dass der Impfschutz
an die Lebensumstände der Tiere angepasst werden sollte. Der Verband verweist auf die Core-Impfungen gegen Staupe, Parvovirose, Leptospirose und die ansteckende Leberentzündung (Hepatitis), die jeder Hund in regelmäßigen Impfintervallen nach erfolgreicher Grundimmunisierung erhalten sollte. Die Impfung gegen Tollwut ist in Deutschland eine sogenannte Wahlimpfung (Non-Core-Impfung), jedoch ist diese bei Reisen ins Ausland zwingend vorgeschrieben. Bei Katzen sollte auf Impfungen gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen nicht verzichtet werden. Der Impfpass und der Tierarzt hilft hier bei der Orientierung und erarbeitet anhand der Lebens- und Haltungsbedingungen sowie des Alters und bestimmter Vorerkrankungen einen individuellen Impfplan.
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