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Impfungen gewinnen immer mehr an Bedeutung
30.06.2020
Nicht nur in der Humanmedizin, auch in der Veterinärmedizin ist die Impfung ein Schlüsselinstrument, sowohl als Vorsorge beim Einzeltier als auch zum Schutz von Tiergruppen gegen Infektionskrankheiten. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat gezeigt, welche Ausmaße die Übertragung eines Erregers von Tieren auf Menschen annehmen können. Fieberhaft wird aktuell weltweit nach einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 geforscht. Durch Impfungen können inzwischen mehr als 100 Tierkrankheiten bei beinahe allen Tierarten verhindert werden. Einige Infektionskrankheiten
konnten dadurch ausgerottet, andere kontrolliert oder auf sehr begrenzte Regionen beschränkt werden, wie der Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) mitteilt. Faktoren wie der Klimawandel, die stetig wachsende Reiselust sowie der internationale Handel sorgen für eine schnelle Ausbreitung von krankmachenden Erregern. Fast zwei Drittel aller bekannten humanpathogenen Erreger stammen ursprünglich vom Tier, sind also Zoonoseerreger. Daher sind vorsorgliche Maßnahmenpläne, die eine schnelle Reaktion bei aufkommenden Infektionen ermöglichen, besonders wichtig.
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