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Schweiz warnt vor Einfuhr lebender Tiere aus dem Urlaub
17.07.2020
Das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen warnt davor, lebende Tiere in das Land einzuführen, ohne die entsprechenden Papiere und, je nach Herkunftsland, Bewilligungen vorlegen zu können. Dazu gehören neben Hunden und Katzen auch Schweine, Esel und Ziervögel, die gerne aus einer Ferienlaune heraus mit ins Heimatland genommen werden. Das Amt weist darauf hin, dass diese Tiere Träger von ansteckenden Krankheiten wie der Tollwut oder von Tierseuchen sein können. So besteht das Risiko, dass Schweine am Porcinen reproduktiven und respiratorischen Syndrom (PRRS) erkrankt
sind, einer Krankheit, die ganze Schweinebestände gefährden kann. Zudem könnten Verhaltensauffälligkeiten die Tierhalter später überfordern. Sollten die Bedingungen für eine Einfuhrgenehmigung für die mitgeführten Tiere nicht erfüllt sein, werden diese an der Grenze zur Schweiz beschlagnahmt, im schlimmsten Fall sogar eingeschläfert. Hier sind die Schweizer Behörden sehr streng, denn illegal über die Grenze eingeführte Tiere können die gesamten heimischen Tierpopulationen gefährden. Daher sollten sich Reisende vorab umfassend informieren, bevor sie entscheiden, ein Tier aus dem Urlaubsland mitzunehmen.
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