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Fall von Hasenpest in Bayern
03.08.2020
In Lixenried im bayerischen Landkreis Cham ist bei einem Feldhasen Tularämie (Hasenpest) festgestellt worden. Das hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mitgeteilt. Das Veterinäramt empfiehlt dringend, keine kranken oder toten Feldhasen anzufassen, da sich die Hasenpest durch direkten Kontakt auf andere Tiere oder Menschen überträgt. Aber auch Infektionen durch Stäube, Bisse, blutsaugende Insekten und unzureichend erhitztes Wildbret sind möglich.
Zu erkennen sind erkrankte Feldhasen, da sie matt und teilnahmslos erscheinen und verlieren ihre Schnelligkeit sowie ihre angeborene Scheu verlieren. Auch wenn sich Hunde selten mit dem Erreger der Tularämie infizieren, sollten sie dennoch von kranken oder toten Tieren ferngehalten werden. Gefährdet sind hauptsächlich Jäger, Metzger, Köche und Tierärzte. Tularämie lässt sich aber mit Antibiotika behandeln, die Heilungschancen sind sehr gut. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.
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