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Unterscheidung zwischen Haus- und Wildkatze nicht immer leicht
07.08.2020
Anlässlich des am 8. August bevorstehenden Tags der Katze klärt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) Katzenfreunde über die Unterschiede zwischen Wild- und Hauskatze auf. Im Gegensatz zu den 14,8 Millionen Hauskatzen in deutschen Haushalten leben nur geschätzt 6.000 bis 8.000 Wildkatzen in der Republik. „Besonders in den vergangenen Monaten erreichten uns jedoch viel häufiger als sonst Hinweise auf mögliche Wildkatzen", so Friederike Scholz, Wildtierexpertin des BUND. „Das kann auch damit zusammenhängen, dass in der Corona-Zeit mehr Menschen die Zeit zum Spazierengehen und Wandern in ihren Regionen genutzt haben. Bei einigen Hinweisen gehen wir davon aus, dass es sich tatsächlich um echte Wildkatzen handelte." Selbst für Fachleute
ist die Unterscheidung zwischen der Wildkatze und graugetigerten Hauskatze schwierig. „Die wichtigsten Merkmale der Wildkatze sind ihr verwaschen gezeichnetes braun-graues Fell und der buschige Schwanz mit einer schwarzen Spitze und dunklen Ringen", so Friederike Scholz. „Gerade die jungen Kätzchen sehen unseren Hauskatzen aber zum Verwechseln ähnlich." In Deutschland ist die Wildkatze streng geschützt. Ihre Lebensräume werden durch Straßen, Siedlungen sowie große Ackerflächen zunehmend kleiner. Langsam scheint sich der Bestand der Wildkatzen jedoch wieder zu erholen. Ein Erfolg, der unter anderem auch auf dem Projekt "Rettungsnetz Wildkatze" des BUND basiert. Seit mehr als 15 Jahren arbeitet der Naturschutzverband bundesweit für den Schutz der Europäischen Wildkatze.
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