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Fotowettbewerb zum Welt-Tollwut-Tag 2020
03.09.2020
Anlässlich des internationalen Welt-Tollwut-Tags hat die Vetmeduni Vienna einen Fotowettbewerb ausgerufen. Instagram-User sind aufgerufen, bis zum World Rabies Day am 28. September 2020 unter dem Hashtag #WRDvetmeduni2020 Bilder zu posten und ihre Intention bzw. die Hintergründe des eingereichten Bildes zu beschreiben. Noch immer sterben weltweit Zehntausende Menschen jährlich an Tollwut, einer Virusinfektion, die von Tieren wie Füchsen oder Hunden auf den Menschen und umgekehrt übertragen werden kann. Bei einer Infektion mit dem Tollwutvirus beim Menschen wird das Nervensystem angegriffen, wodurch es zu einer Enzephalomyelitis (Entzündung des Gehirns sowie der Gehirnhäute) kommen kann. Eine Infektion mit dem Tollwutvirus endet stets tödlich. Die Tollwutimpfung gilt als einziges Mittel im Kampf gegen die Zoonose. Eine rechtzeitige Impfung vor oder unmittelbar nach dem Biss eines tollwutinfizierten Tieres oder Kontakt mit einem solchen, kann die Ansteckung mit dem Rabiesvirus und den
Krankheitsausbruch verhindern. ExpertInnen empfehlen dringend, auch Hunde prophylaktisch impfen zu lassen. „Tollwut ist unheilbar, aber vermeidbar. Die Krankheit ist vor allem in Entwicklungsländern noch immer ein Problem – weltweit sterben jährlich zehntausende Menschen. Hier sterben vor allem Kinder, aber auch Erwachsene einen qualvollen Tod", sagt Annika Posautz vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. „Wir verfügen über das Wissen, die Technologie und die Impfstoffe, um den Tod von Menschen durch die von Hunden übertragene Tollwut weltweit zu beenden. Jetzt haben wir die Chance, das Bewusstsein zu schärfen und weltweit zusammenzuarbeiten, um den Stimmen der Betroffenen Kraft zu verleihen, damit wir gemeinsam eine Welt schaffen können, in der niemand, egal wie arm, an Tollwut stirbt", betont Anna Haw, Wildtierexpertin am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna.
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