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Bessere Hygiene kann Resistenzen eindämmen
11.09.2020
Global wächst die Bedrohung durch eine zunehmende Zahl von Antibiotikaresistenzen. Schätzungen gehen davon aus, dass die Resistenzraten gegen häufig verwendete Antibiotika in einigen Ländern bis 2030 40-60% übersteigen könnten. Wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, kann die antimikrobielle Resistenz (AMR) bis 2050 das Leben von 10 Millionen Menschen fordern. Daher rufen die Experten des Global Hygiene Council (GHC) zu einer Überprüfung der Hygienepraktiken im Haushalt und im täglichen Leben auf. Dadurch soll sichergestellt werden, dass diese wirksam und angemessen für die aktuellen, dringenden Probleme der öffentlichen
Gesundheit sind. Denn eine bessere Hygiene im häuslichen Umfeld sowie im Alltag tragen wesentlich zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenz bei, und zwar auf zweierlei Art und Weise: Erstens verhindert sie Infektionen und verringert dadurch die Notwendigkeit der Verschreibung von Antibiotika und sie verhindert zweitens die Ausbreitung von antibiotikaresistenten Infektionen von Mensch zu Mensch. Entsprechend wichtig sei es, die während der Corona-Pandemie eingeführten Hygieneregeln auch nach der Pandemie weitestgehend beizubehalten. Mehr Informationen zur Antibiotikaminimierung im Stall finden Tierärztinnen und Tierärzte unter VetMAB.de
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