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Hasenpest in Sachsen-Anhalt
05.02.2021
Nach dem Nachweis der Hasenpest (Tularämie) bei einem Feldhasen im Saalekreis in Sachsen-Anhalt im Dezember vergangenen Jahres warnt das Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) vor dem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen. Die durch das Bakterium Francisella (F.) tularensis verursachte Erkrankung kann als Zoonose auch auf den Menschen übertragen werden. Überträger sind neben Feldhasen auch Nagetiere, Kaninchen, Wildwiederkäuer sowie in seltenen Fällen Vögel. Eine nicht rechtzeitig erkannte Tularämie kann beim Menschen tödlich
enden. In erster Linie sind Jäger, aber auch Köche, Metzger und Tierärzte gefährdet. Die Infektion kann sowohl über das Einatmen von infestiösen Stäuben als auch durch Zeckenbisse erfolgen. Zur Minderung des Ansteckungsrisikos ist die Beachtung von Hygieneregeln unerlässlich. Erkennbar kranke Tiere sollten nur mit Handschuhen und Mundschutz berührt und entsorgt werden. Beim Abbalgen empfiehlt sich ebenfalls das Tragen eines Mundschutzes. Fleisch von Feldhasen und Wildkaninchen sollte zudem generell nur ausreichend durchgegart verzehrt werden.
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