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Verhalten bei Wolfsichtungen
19.02.2021
Immer häufiger werden in Mecklenburg-Vorpommern Wölfe gesichtet. Die vermehrten Sichtungen stehen im Zusammenhang mit der momentanen Umstrukturierung innerhalb der Wolfsrudel. In den meisten Fällen brauchen sich Wanderer, Spaziergänger oder auch Anwohner keine Sorgen über Wolfsichtungen zu machen. Die Tiere sind meist scheu und vermeiden den Kontakt mit Menschen. In seltenen Fällen zeigt ein Wolf jedoch ein auffällig aggressives Verhalten. Dies ist der Fall, wenn er sich aktiv dem Mensch nähert oder unprovoziert aggressiv auf Menschen reagiert. Solche Nahbegegnungen sollten - soweit möglich - dokumentiert und den zuständigen Stellen gemeldet werden. In solchen Fällen empfehlen WolfsexpertInnen, sich langsam rückwärts zu bewegen und dabei laut zu
sprechen. Zusätzlich kann das Werfen von Gegenständen den Rückzug des Wolfes begünstigen. Hundehalter sind angehalten, ihren Vierbeiner in Wolfsgebieten unbedingt an der Leine zu führen, um eine eventuelle Interaktion zwischen Wolf und Hund zu vermeiden. Grundsätzlich bittet das Wolfsmonitoring um jegliche Hinweise zu Wolfsichtungen. Auf der Internetseite www.wolf-mv.de sind Kontaktdaten zu Ansprechpartnern, bei denen Wolfssichtungen oder andere Hinweise im Zusammenhang mit Wölfen gemeldet werden können, aufgelistet. Hier können auch Rissvorfälle gemeldet werden, deren Zahl in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr deutlich angestiegen ist. Das ganze Land ist mit kleinen regionalen Ausnahmen seit 2018 als „Wolfsgebiet“ definiert.
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