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Weitere Spürhunde zur ASP-Bekämpfung ausgebildet
22.02.2021
Hessen wappnet sich gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP). Für die Suche nach Wildschweinkadavern in dem Land sollen nun auch speziell ausgebildete Spürhunde eingesetzt werden. Auf ihre Arbeit wurden bislang insgesamt 13 Hunde in einer acht Wochen dauernden Ausbildung vorbereitet. Insgesamt sollen 30 Hunde und jeweils ein Hundeführer geschult werden. Die Kosten für die Ausbildung betragen bis zu 2500 Euro, wovon ein Fünftel vom Land übernommen werden kann. Zur Ortung werden die Suchhunde bei ihren Einsätzen mit einem Sender ausgestattet. Auch in Bayern ist man für den Ernstfall vorbereitet, auch wenn bisher glücklicherweise noch kein Fall von ASP aufgetreten ist. Zu den umfassenden Bekämpfungsmaßnahmen gehört auch eine ASP-Hundestaffel. Die ersten fünf Hund-Mensch-Paare haben gerade ihre Abschlussprüfungen absolviert
und sind somit einsatzbereit. „Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest setzen wir auf vielfältige Maßnahmen. Die neue Hundestaffel ist eine große Unterstützung. Im Seuchenfall müssen Wildschweinkadaver möglichst schnell gefunden werden. Nur so kann eine weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest verhindert werden. Keiner hat so gute Spürnasen wie ausgebildete Suchhunde. Die Hunde können Wildschweinkadaver selbst im tiefsten Dickicht aufspüren. In Kombination mit modernster Drohnentechnik und der Jägerschaft sowie weiteren freiwilligen Helfern bereiten wir uns bestmöglich vor, um im Seuchenfall schnell und zielgerichtet die Suche nach verendeten Wildschweinen durchzuführen. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement", erklärt Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber stolz, der von der Ausbildung von insgesamt 30-40 Spürhunden ausgeht.
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