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Räude bei Füchsen im Landkreis Rastatt
26.02.2021
Im Landkreis Rastatt bei Baden-Baden sind mehrere Fälle der Fuchsräude nachgewiesen worden. Das Landratsamt appelliert daher an die HalterInnen von Hunden, besonders in der Region um Bühl wachsam zu sein, da auch schon die ersten Infektionen bei Hunden aufgetreten sind. Die hochansteckende Fuchsräude wird von Sarcoptes-Milben verursacht. Sie graben Gänge unter der Haut des befallenen Tieres und Kot und Speichel der Parasiten verursachen einen starken Juckreiz. Eine Übertragung kann sowohl durch direkten Kontakt mit einem infizierten Tier als auch indirekt beim Aufsuchen eines Fuchsbaus erfolgen. Die Milben sind sehr hartnäckig und können unter Umständen mehrere Tage außerhalb eines Wirtstieres überleben. Bleibt die Krankheit unbehandelt,
kommt es zu Hautverletzungen, Fellausfall, Abmagerung und bakteriellen Sekundärinfektionen. Abhängig von der Populationsdichte der Füchsen kann sich die Räude schnell verbreiten. Da die Tiere sich immer näher an Ortschaften heranwagen und sich auch in Gartenhütten und Garagen ansiedeln, werden die BürgerInnen gebeten, Füchse nicht zu füttern. Sollten TierhalterInnen einen verstärkten Juckreiz und Hautveränderungen bei ihren Tieren feststellen, sollte unbedingt ein Tierarzt konsultiert werden. Um schuppige und krustöse Hauterkrankungen beim Hund, die anhand von Fallbeispielen von der Dermatologin Dr. Astrid Thelen interaktiv besprochen werden, geht es auch in der Online-Fortbildung "Problemorientierte Dermatologie" von MyVetlearn.de.
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