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Nun auch Geflügelpestvirus vom Typ H5N4 in Schleswig-Holstein nachgewiesen
02.03.2021
Nach einer leichten Entspannung am Jahresbeginn haben die Fälle von Geflügelpest in Schleswig-Holstein wieder stark zugenommen. Seit Anfang Januar 2021 gab es mehr als 70 Funde von infizierten Wildvögeln, die sich über das ganze Land von Dithmarschen bis Lübeck erstreckten. Zudem wurde erstmals der Geflügelpest-Subtyp H5N4 nachgewiesen. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte den Subtyp bei einem Schwan sowie einer Möwe, die in Heiligenhafen gefunden worden waren. „Der Kampf gegen die Geflügelpest braucht einen langen Atem. Dass bislang nur wenige Ausbrüche in Geflügelhaltungen zu
verzeichnen sind, haben wir insbesondere der Vorsicht und Gewissenhaftigkeit der Halterinnen und Halter zu verdanken. Jetzt geht es darum, weiter durchzuhalten und die aktuellen Entwicklungen genau zu beobachten“, sensibilisiert Umweltminister Jan Philip Albrecht. Schleswig-Holstein ist das am meisten betroffene Bundesland der aktuellen Geflügelpest-Saison. Ungefähr 70 Prozent aller Geflügelpestnachweise bei Wildvögeln sind in Schleswig-Holstein gefunden worden. Der neue Subtyp H5N4 stellt aktuell neben H5N8, H5N5, H5N3 und H5N1 den fünften in Schleswig-Holstein nachgewiesenen Subtyp bei Wildvögeln dar.
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