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Corona sorgt für Anstieg von Hundebissen
03.03.2021
Aufgrund des Corona-Lockdowns ist das Interesse an Haustieren stark gestiegen. Viele bislang unerfahrene Personen im Umgang mit Hunden, haben sich einen Hund angeschafft. Gleichzeitig sind wegen des Lockdowns aber auch die Hundeschulen geschlossen. So sind die Tiere häufig nicht im Gehorsam geschult, und die Halter nicht im Umgang mit ihren Hunden. Außerdem fehlen den Hunden durch die geschlossenen Hundeschulen auch wichtige Sozialkontakte zu anderen Tieren. Gerade im Welpen- und Junghundealter ist der Kontakt zu Artgenossen für die Entwicklung von ausschlaggebender Bedeutung. Experten befürchten daher eine Zunahme
von Unfällen und Vorfällen mit Hunden. Bereits in normalen Jahren gibt es in Österreich laut KFV Unfalldatenbank knapp 3.900 Verletzte durch Hundebisse, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Erste einschlägige Zahlen aus den Krankenhäusern zeigen bereits einen leichten Anstieg an Hundebissen im Jahr 2020: „Wir sehen in unserer Unfalldatenbank derzeit eine Zunahme an Hundebissen im letzten Jahr bei Kindern“, so das KFV. Diese Entwicklung lässt sich auch in den USA erkennen. Denn der intensive Kontakt durch die ungewohnte zeitliche und räumliche Dichte während des Lockdowns hat bei vielen Hunden Stresssymptome zur Folge.
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