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Zahl der Heimtiere in Deutschland wächst
25.03.2021
Die Liebe zu Heimtieren in Deutschland ist ungebrochen. In fast jedem zweiten Haushalt leben inzwischen Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Hamster und Co. Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass nicht nur mehr Heimtiere einen Platz in den Familien finden, die Tiere werden auch mit mehr Fürsorge behandelt, wie der Präsident des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF), Norbert Holthenrich, weiß. „Ich stimme mit vielen Experten aus unserer Branche überein, dass die Corona- Pandemie für die Umsatzentwicklung im deutschen Heimtiermarkt ein relevanter Einflussfaktor war. Heimtiere sind für viele Menschen Familienmitglieder, für deren Gesundheit Tierhalter bereit sind, Geld auszugeben. Im vergangenen Jahr standen die Beschäftigung mit Tieren, gesunde Ernährung und Neuanschaffungen für das Zuhause für Mensch und Tier im Mittelpunkt. Dies zeigt sich an den gestiegenen
Umsätzen bei Belohnungssnacks, an Investitionen in Spielzeug, Gartenteiche oder Tiergehege", so Holthenrich. Im vergangenen Jahr zählte man knapp 35 Millionen Heimtiere in deutschen Haushalten, was einen Zuwachs von knapp einer Million im Vergleich zum Vorjahr bedeutet, Zierfische und Terrarientiere nicht miteinbezogen. „Der Zuwachs insbesondere an Hunden und Katzen ist natürlich erfreulich, kommt aber nicht ganz unerwartet", sagt Georg Müller, Vorsitzender des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. „Der seit vielen Jahren anhaltende Trend zu Vierbeinern, besonders zu Hunden und Katzen, wurde 2020 sicherlich noch durch die besonderen Homeoffice-Umstände während der Corona-Krise verstärkt.“ Holthenrich betont auch noch einmal, wie wichtig es gewesen sei, die Systemrelevanz des Zoofachhandels ausdrücklich anzuerkennen. Denn nur so sei eine durchgehende Versorgung der Heimtiere möglich gewesen.
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