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Handel mit illegalem Elfenbein floriert
26.03.2021
Im Jahr 2019 hat der Handel mit illegalem Elfenbein trotz aller Bemühungen verglichen mit dem Vorjahr noch einmal stark zugenommen. Laut den Zahlen der Tierschutzorganisation Pro Wildlife wurden im Jahr 2019 insgesamt 42,5 Tonnen Elfenbein von etwa 6.340 toten Elefanten beschlagnahmt, vor allem in Asien. Dies entspricht einem Anstieg von 30 Prozent gegenüber 2018. Die Artenschützer befürchten für 2020 einen weiteren, Pandemie-bedingten Anstieg. Dabei ist die Dunkelziffer hoch und es werden nur etwa zehn Prozent des geschmuggelten Elfenbeins überhaupt entdeckt
und beschlagnahmt. „Der Elfenbeinhandel ist nach wie vor die größte Bedrohung für Afrikas Elefanten. Die Staatengemeinschaft darf nicht nachlassen in den Bemühungen, den Handel ein für allemal zu stoppen und die Tiere besser zu schützen", so Pro-Wildlife-Sprecherin Daniela Freyer. In der EU ist der Handel mit dem "weißen Gold" immer noch erlaubt, obwohl er international bereits seit 1989 verboten ist. Die EU und Japan sind bis heute die beiden größten verbliebenen Absatzmärkte für legales Elfenbein. Die EU hat vor Kurzem angekündigt, den Elfenbeinhandel strenger zu regulieren.
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