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Britische Corona-Mutation für Hunde und Katzen gefährlicher
23.04.2021
Die Corona-Pandemie sorgt noch immer weltweit für schwere Erkrankungen und zahlreiche Todesfälle. Aktuell befindet sich Deutschland in der 3. Welle, wobei es sich in fast 90 Prozent aller Infektionen um die britische Corona-Mutation B.1.1.7 handelt. Diese Variante könnte auch für Haustiere gefährlicher sein als der Wildtyp. Das hat eine aktuelle britische Studie gezeigt. Die Ergebnisse belegten, dass Hunde und Katzen, die mit der britischen Virus-Variante infiziert sind, vermehrt Krankheitssymptome zeigten. Dazu zählen neben Appetitlosigkeit und Kurzatmigkeit auch Herzrhythmusstörungen sowie Wasseransammlungen in den Lungen. Zudem weist die
Studie deutlich veränderte Krankheitsverläufe der mit dem Coronavirus infizierten Tieren seit der Mutation nach. Die Erkrankung der Tiere stand jeweils im direkten Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ihrer Besitzer. In vielen Fällen ist bei den Haltern der Tiere drei Wochen vor der Erkrankung der Vierbeiner eine Corona-Infektion diagnostiziert worden. Die Ansteckung vom Tier auf den Menschen halten Wissenschaftler hingegen für unwahrscheinlich. Wiederum ist nicht auszuschließen, dass sich die Tiere bei ihren Besitzern ansteckten. Deshalb sollten infizierte Haustierbesitzer zurückhaltend sein im Umgang mit Hund oder Katze, um ihre Tiere zu schützen.
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