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Keine Humanarzneimittel bei Tieren einsetzen
27.04.2021
Bei Hunden und Katzen können, genau wie beim Menschen, Unfälle vorkommen. Die Tiere ziehen sich beispielsweise beim Raufen oder Kämpfen mit anderen Katzen und Hunden Wunden wie Schnitt- oder Bissverletzungen zu. Der Halter kann kleinere Wunden mit entsprechendem Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel auch selbst verarzten. Der Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) empfiehlt, dafür ein entsprechendes Erste-Hilfe-Set bereit zu halten. Der BfT weist darauf hin, dass die Versorgung des Tieres nur mit geeigneten Arzneimitteln durchgeführt werden darf. Wichtig ist, dass keine Hundemedikamente an Katzen verabreicht werden und
umgekehrt. Gängige Produkte wie das Schmerzmittel Paracetamol oder Teebaumöl, aber auch der in Floh- und Zeckenmitteln für Hunde verwendete Wirkstoff Permethrin gehören in die für Katzen lebensgefährliche Kategorie. Auch müsse unbedingt auf die richtige Dosierung geachtet werden. Auf die Verabreichung von Humanarzneimitteln sollte definitiv verzichtet werden. Diese können bei Hund und Katze schlimme Folgen haben. Im Zweifelsfall sollten die TierhalterInnen besser einen Tierarzt konsultieren, bevor den Tieren durch die Verabreichung von falschen Medikamenten Schaden zugefügt wird, so der dringende Rat der BfT.
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