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Tierheime haben Freigängerkatzen im Fokus
29.04.2021
Mit dem Frühjahr beginnt wieder der Kampf gegen die unkontrollierte Vermehrung der Straßenkatzen in Deutschland. Die ca. zwei Millionen meist sehr scheuen Katzen auf den Straßen Deutschlands stammen zu einem großen Teil von unkastrierten Freigängerkatzen ab und erleben großes Leid im Verborgenen. „Das Leid der Straßenkatzen bleibt für viele Menschen unsichtbar und ist damit in Deutschland eines der größten unbemerkten Tierschutzprobleme“, erklärt Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Für die Tierheime bedeutet besonders der Monat Mai eine große Herausforderung, wenn vermehrt Katzen bei ihnen abgegeben werden oder sie verwaiste Kitten von Straßenkatzen aufnehmen
müssen. Um die Situation zu entschärfen, führen viele Tierschutzvereine jährliche Kastrationsaktionen durch. Jedoch sind sie auch von der Einsicht der KatzenhalterInnen abhängig, ihre Freigängerkatzen kastrieren zu lassen. „Nur die flächendeckende Kastration der Straßenkatzen in Kombination mit der Kastration von Freigängerkatzen aus Privathaushalten kann langfristig dazu führen, dass die Population sinkt. Auch Katzenbesitzer sind daher in der Pflicht, ihre Tiere kastrieren zu lassen, wenn diese nach draußen dürfen – egal, ob weibliche Katze oder Kater“, so Gerlach. Mit seiner aktuellen Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ möchte der Deutsche Tierschutzbund auf die wichtige Arbeit der Tierheime im Kampf gegen das Katzenelend aufmerksam machen.
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