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Endlich auch Corona-Spürhunde in Deutschland im Einsatz
07.05.2021
Die Veranstalter des Wurzelfestival in Brandenburg planen für dieses Jahr den Einsatz von Corona-Spürhunden, die die TeilnehmerInnen durch Beschnuppern auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 testen. Dafür kooperieren die Veranstalter mit der Stiftung Tierärztliche Hochschule (TiHo) Hannover, an der die Ausbildung der Corona-Spürhunde erfolgt. Wie der Veranstalter Björn Oesingmann in einem Interview mit der TAZ erklärt, erschnuppern Hunde eine Infektion bereits schon bevor ein Antigenschnelltest ein Ergebnis zeigt. Das konnte auch Prof. Dr. Holger Volk von der TiHo in seinem Versuch zeigen. Der Test wird vor dem Betreten des Festivalgeländes durchgeführt. Dafür schnuppert der Hund an einem Wattestäbchen, das zuvor über den Körper
der Testperson gerollt wurde. So muss kein direkter Kontakt zwischen Hund und Testperson erfolgen. Neben einer höheren Testsensitivität hat der Einsatz von Corona-Spürhunden jedoch weitere große Vorteile. Zum einen ergeben sich durch die Hunde nur etwa 2 Euro Kosten pro Testperson, während dies beim Einsatz von Schnelltests rund 5 Euro wären. Zum anderen fällt kein Plastikmüll an und es werden keine Testsubstanzen verbraucht. Der Veranstalter hofft, dass der Einsatz der Hunde in Deutschland zukünftig auch im Sinne der Nachhaltigkeit von der Politik unterstützt wird, damit private Firmen die Hunde ausbilden lassen und einsetzen können. Mehr zu den Corona-Spürhunden lesen Sie auch in einem Interview von Vetion.de mit Prof. Volk.
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