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Corona-Spürhunde auch in britischer Studie erneut erfolgreich
28.05.2021
Hunde verfügen über einen erstaunlichen Geruchssinn. Dieser kann genutzt werden, um Personen zu identifizieren, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Vorteil liegt neben einer hohen Zuverlässigkeit des Ergebnisses vor allem darin, dass kein Plastikmüll anfällt und praktisch keine Ressourcen verbraucht werden. Aber auch der Preis pro "Test" ist bei den Corona-Spürhunden deutlich geringer. Das hat nun auch eine britische Studie ergeben, für die sechs Hunde Proben von Infizierten mit einer Genauigkeit zwischen 82 und 94 Prozent erschnüffelt haben, wie die London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM) am Montag mitteilte. Das Ergebnis bestätigt frühere Studien,
unter anderem von Prof. Dr. Holger Volk von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. Die britischen Forscher verwendeten benutzte Socken von 400 Probanden, von denen 200 infiziert waren, aber keine oder allenfalls sehr milde Symptome aufwiesen. Weitere 200 Personen waren nicht infiziert und bildeten die Kontrollgruppe. Wie die Studie auch ergab, konnten die auf das ursprüngliche Virus trainierten Hunde auch die britische Variante B117 ohne weiteres Training zuverlässig erschnüffeln. In einer nächsten Phase soll nun herausgefunden werden, ob die Hunde das Virus auch bei Personen an Orten mit vielen Menschen wie auf Flughäfen oder Stadien identifizieren können.
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