www.tierhalter-wissen.de

Weiterempfehlen

Aktuelle Meldungen

Allergieauslöser bei Hunden möglichst meiden
01.06.2021
Viele Hunde leiden unter Hauterkrankungen. Neben Stoffwechselstörungen oder Erkrankungen innerer Organe sind häufig Allergien die Ursache, die durch Flohspeichel, Hausstaubmilben, Pollen oder Futterbestandteile ausgelöst werden. Mit den steigenden Frühlingstemperaturen nehmen die Beschwerden der betroffenen Hunde zu. Der behandelnde Tierarzt ist bei der Suche nach den Auslösern und den entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten auf die Beobachtungsgabe des Tierhalters angewiesen. Typische Symptome von Allergien sind neben Veränderungen der Haut in Form von Rötungen, Schuppen oder Haarausfall auch ein auffälliges Kratz- oder Leckverhalten der Tiere, das durch einen starken Juckreiz ausgelöst wird. Auch wenn allergische Hauterkrankungen in der Regel nicht lebensbedrohlich sind, führen sie doch zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität von Hund und Tierhalter. Durch
das anhaltende Kratzen und Lecken können Keime und Schmutz in die offenen Wunden gelangen und daduch wieder für einen noch stärkeren Juckreiz sorgen oder gar zu einer Infektion der Haut führen (Dermatitis). Ein Teufelskreis. Daher ist es besonders wichtig, dass der Halter lernt, die Allergieauslöser so weit wie möglich zu meiden. Der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) empfiehlt ein Juckreiztagebuch, in dem Häufigkeit, Lokalisation, Maßnahmen und Anwendungen eingetragen werden. Der Tierarzt kann außerdem geeignete Medikamente verschreiben bzw. Pflegeprodukte zur lokalen Behandlung empfehlen, mit denen sich die Beschwerden eindämmen lassen. Tierärztinnen und Tierärzte können sich im Bereich der problemorientierten Dermatologie weiterbilden. Bei Myvetlearn.de wird eine Online-Fortbildung zum Thema "Schuppige und krustöse Hauterkrankungen beim Hund" angeboten. Referentin: Dr. Astrid Thelen, Bonn
Weitere Nachrichten