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Wien verschärft Kampf gegen illegalen Welpenhandel
02.06.2021
Die Stadt Wien will ihre Maßnahmen gegen den illegalen Welpenhandel verschärfen. Auf der Konferenz der LandesveterinärreferentInnen wurde beschlossen, die Veterinärbehördliche Binnenmarktverordnung an das verschärfte EU-Tiergesundheitsrecht anzupassen. Eine Verschärfung des EU-Tiergesundheitsrechts sieht vor, dass es keinen legalen Handel von Welpen unter 15 Wochen nach Österreich mehr geben soll", erklärte der für Tierschutz zuständige Wiener Landesrat Jürgen Czernohorszky. „Dann dürfen im Handel nur mehr Hunde und Katzen mit gültiger Tollwutimpfung und damit einem Mindestalter von 15 Wochen nach Österreich gebracht werden.“ Seit Ende April 2021 dürfen Privatpersonen nach dem neuen EU-Tiergesundheitsrecht keine Hunde
und Katzen aus dem Ausland mehr beziehen. Solche Fälle werden fortan von der Veterinärbehörde kontrolliert und ausnahmslos zur Anzeige gebracht. Allerdings bedarf es zur Regulierung des legalen Tierhandels auch mehrerer Maßnahmen auf Bundesebene. Notwendig ist eine Änderung des Bundestierschutzgesetzes und eine Erfassung aller österreichischer Züchter - gewerblich und private- in einer Datenbank, damit eine lückenlose Kontrolle für die Behörden und auch das Feilbieten auf Internetplattformen nur mehr solchen registrierten Züchtern möglich ist. Gleichzeitig appellieren die Behörden an potentielle Hundehalter, keine Tiere über das Internet zu beziehen. Diese Tiere werden meist aus dem Ausland geliefert, sind oft schwer krank und schlecht sozialisiert!
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