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Sachsen-Anhalt unterstützt Kastration von Streunerkatzen
10.06.2021
Die Regierung von Sachsen-Anhalt stellt weitere Gelder für den Kampf gegen die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen bereit. Insgesamt stehen 100.000 Euro für die Kastration von halterlosen Straßenkatzen zur Verfügung. Die Gelder stellen die Fortführung des Kastrationsprogramms des Landes sicher, das September 2020 gestartet ist. Ziel des Programms ist, das weitere Anwachsen dieser problembehafteten Katzenpopulation zu unterbinden und so weiteres Tierleid zu verhindern. Tierschutzvereine können ab 1. September 2021 die teilweise Übernahme der entstehenden Kosten für die Kastrationen freilebender herrenloser Katzen beantragen. Anträge hierfür sind wie auch im vergangenen Jahr an den Landesverband Sachsen-Anhalts
im Deutschen Tierschutzbund zu stellen. Weiterhin gilt wie zuvor: Kosten für die Kastration und Kennzeichnung der Katzen können bis in Höhe von 100 Euro für eine weibliche Katze und 50 Euro für eine männliche Katze übernommen werden - maximal bis zu 4.000 Euro im Jahr pro Tierschutzverein. Bereits mehr als 1600 Streunerkatzen konnten seit Beginn des Programms bereits kastriert werden. „Wenn sich unkastrierte Katzen von Besitzern mit Streunerkatzen paaren, werden meist neue Streunerkatzen geboren", sagte der Tierschutzbeauftragte des Landes, Marco König. Um die Fortpflanzungsspirale der Population zu stoppen, empfiehlt König TierhalterInnen dringend, ihre freilaufenden Katzen kastrieren zu lassen.
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