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Jakobskreuzkraut hochgiftig für Weidetiere
02.07.2021
Mit beginnendem Sommer breitet sich das Jakobskreuzkraut wieder massiv an Wegrändern und Böschungen, aber auch auf landwirtschaftlich genutzten Flächen aus. Während die gifte Pflanze für Schafe und Ziegen nur eine geringe Gefahr darstellt, sind alle Teile der Kreuzkräuter jedoch hochgiftig für Pferde und Kühe, wie Pflanzenbauexperte Friedrich Merz vom Regierungspräsidium Stuttgart erklärt. Auf der Weide meiden die Tiere die Pflanzen aufgrund der Bitterstoffe, in Heu und Silage werden sie aber mitgefressen. Daher ist es dringend empfehlenswert,
das Jakobskreuzkraut gar nicht erst wachsen zu lassen. Sollten es jedoch schon zur Ausbreitung der giftigen Pflanzen auf der Weide gekommen sein, ist ein Handeln des Weidebesitzers unumgänglich. Bei geringer Ausbreitung können die Pflanzen samt Wurzel per Hand entfernt werden. Bei starkem Bewuchs hilft meist nur noch eine chemische Unkrautbekämpfung. Wichtig ist jedoch, dass die abgestorbenen Pflanzenteile unbedingt entfernt werden, da Weidetiere vertrocknetes Material gern aufnehmen, wodurch es u.a. zu irreversiblen Leberschäden kommen kann.
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