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Illegal gehandelte Hundewelpen bergen Gesundheitsrisiken für Menschen
15.09.2021
Noch immer werden Tausende Hundewelpen illegal zwischen den europäischen Ländern gehandelt und größtenteils über Online-Plattformen verkauft. ExpertInnen gehen von mehr als 46.000 Hunden pro Monat aus. Da die Welpen meist viel zu jung, zudem ungeimpft und ohne bzw. mit gefälschten Papieren zu den NeubesitzerInnen kommen, ist das Risiko groß, dass gefährliche Krankheitserreger eingeschleppt werden. Bei einem vermutlich illegal eingeführten Hundewelpen in Bremen wurde aktuell die Tollwut nachgewiesen. Die Tollwut ist eine fatale Zoonose, sie wird vom Tier auf den Menschen übertragen. Deshalb stellen infizierte Welpen ein immenses Gesundheitsrisiko dar, wovor die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN bereits mehrfach gewarnt
hat. Dringender denn je sei die Bundesregierung in der Pflicht, wirksame und unverzügliche Maßnahmen gegen die kriminellen Machenschaften der Hundemafia festzulegen, so die Tierschützer. „Wir fordern daher die Bundesregierung auf, die Problematik des illegalen Welpenhandels ernst zu nehmen und endlich Gesetze für den Online-Handel mit Tieren einzuführen. Außerdem zeigt sich hier einmal mehr, wie sinnvoll eine EU-weite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht wäre, denn die ungewisse Herkunft des Welpens erschwert die Arbeit des Krisenteams jetzt zusätzlich. Solch eine Pflicht besteht bereits in den meisten europäischen Ländern, Deutschland ist hier trauriges Schlusslicht“, erklärt Daniela Schneider, Kampagnenverantwortliche für Heimtiere bei VIER PFOTEN.
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