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ÖTK erfreut über Ablehnung des ENVI- Entschließungsantrags
20.09.2021
Auch die Österreichische Tierärztekammer (ÖTK) zeigte sich erleichtert hinsichtlich der Ablehnung des ENVI- Entschließungsantrags durch die Abgeordneten des Europäischen Parlaments am vergangenen Mittwoch. „Das Europäische Parlament hat sich gegen ein Antibiotikaverbot bei Nutz- und Heimtieren ausgesprochen, somit wurde dem ursprünglichen Vorschlag der EU-Kommission, dem Delegierten Rechtsakt (DR) Folge geleistet, der letztendlich auch durch wissenschaftliche Expertisen gestützt war. Wir befürworten die getroffene Entscheidung, diese halten wir für eine vernünftige Lösung. Eine gegenteilige Abstimmung hätte für Mensch und Tier fatale und weitreichende Folgen gehabt“, betont Tierärztekammerpräsident Mag. Kurt Frühwirth. „Wir zeigen uns damit äußerst zufrieden, dass eine deutliche Mehrheit der Gegen-Stimmen einmal mehr beweist, dass die Aufklärungsarbeit
sowie unsere Argumente erhört wurden bzw. überzeugt haben. Dabei ist aber auch zu betonen, dass die Verbrauchs- und Resistenzproblematik seitens der Tiermedizin niemals verharmlost oder gar in Frage gestellt wurde. Beweis dafür sind die bereits seit Jahren laufenden Antibiotikaverbrauchs- und Resistenz-Monitoring- Programme. Bereits durch diese Maßnahmen konnte der Antibiotikaverbrauch deutlich gesenkt werden“, erklärt der ÖTK- Präsident. In Umsetzung der EU-Tierarzneimittel-Verordnung und dem dazu ausgearbeiteten delegierten Rechtsakt könne man nun die weiteren Schritte setzen. „Eine gegenteilige Entscheidung im Europäischen Parlament wäre einem abrupten Abbremsen auf dem bereits vorgezeichneten Weg gleichzusetzen gewesen und hätte in der Tat einen schmerzvollen Rückschritt bedeutet“, betont Frühwirth abschließend.
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