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FBN bietet Kindern Unterricht im Stall
22.09.2021
Um auch den Jüngsten in der Bevölkerung die Haltung von Nutztieren nahezubringen, bietet das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf im Rahmen des Projektes ‚Stadt-Land-Stall‘ Kitakindern und Schulklassen ab sofort einen außerschulischen Unterricht an. „Heute haben die Kinder kaum noch einen Bezug zur Landwirtschaft und kennen den Ursprung der Lebensmittel nur aus den Medien“, sagte Projektkoordinatorin Marianne Zenk. „Darum sollen die Schülerinnen und Schüler und Kindergartenkinder ihre gewohnte Lernumgebung verlassen und einen echten Stall besuchen. Hier vor Ort können wir am besten erklären, wie die Tierhaltung funktioniert und auf alle Fragen der Jüngsten eingehen“, so die Agraringenieurin. „Dabei geht es auch um die Wertschätzung der Tiere und der Arbeit in der Landwirtschaft sowie um Aspekte der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes.“ Bei dem Besuch können die Kinder hautnah Schweine im Stall beobachten und im Kuhstall die Rinderhaltung mit allen Sinnen erfahren. Ab sofort können sich Träger
von Kindertagesstätten und -gruppen oder Schulen auf der Homepage der Forschungseinrichtung über den Unterricht im Schweine- oder Rinderstall informieren und sich bei Interesse anmelden. „Als neuer außerschulischer Lernort in Mecklenburg- Vorpommern möchten wir über die Tierhaltung und die Herkunft unserer Lebensmittel aufklären“, erklärt FBN-Vorstand Professor Dr. Klaus Wimmers. „Im Rahmen des Projektes ‚Stadt-Land-Stall‘ werden wir Kindern reale Einblicke ermöglichen, wie Schweine und Kühe leben und welche Rolle dabei das Tierwohl sowie der Umwelt- und Klimaschutz spielen. Zugleich wollen wir zeigen, wie unsere Forschenden arbeiten.“ Altersgerechte Informations- und Lernmaterialien begleiten den Stallbesuch der Kinder. „Unser Projekt werden wir schrittweise ausbauen, um künftig auch Jugendlichen der höheren Klassenstufen, Studierenden, Lehrerinnen und Lehrern sowie Erzieherinnen und Erziehern Informationen und Aktionen im Forschungsinstitut anbieten zu können“, kündigte Marianne Zenk an.
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