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Erster Geflügelpestfall bei Hausgeflügel in Brandenburg
03.11.2021
Erstmals in diesem Herbst ist auch in Brandenburg die Aviäre Influenza vom Subtyp H5N1 bei Hausgeflügel festgestellt worden. Betroffen ist ein Geflügel haltender Betrieb im Landkreis Spree- Neiße. Alle Tiere des Ausbruchsbestandes wurden getötet. Zudem wurden eine Schutzzone im Radius von drei Kilometern sowie eine Überwachungszone im Radius von zehn Kilometern eingerichtet. „Leider ist sehr schnell eingetreten, womit wir bereits rechnen mussten. Dass die Seuche so früh im Herbst auftritt und zudem Nutzgeflügel betroffen ist, noch bevor das Virus bei Wildvögeln in Brandenburg nachgewiesen werden konnte, bereitet mir große Sorgen. Seit einigen Wochen gibt es Nachweise in den benachbarten Bundesländern und europaweit bei Wildvögeln und auch in Nutzbeständen. In Brandenburg gab es in diesem Herbst noch keine Nachweise bei Wildvögeln. Die
Ursache für die Infektion in Spree-Neiße ist derzeit noch unklar. Die notwendigen Ermittlungen sind eingeleitet. Das Veterinäramt des Landkreises Spree-Neiße wird dabei vom Tierseuchenbekämpfungsdienst des Landes unterstützt", sagte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher. Sie appellierte eindringlich an alle Geflügelhalter im Land, die Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten und Kontakte zwischen Wildvögeln und dem gehaltenen Geflügel zu verhindern. Zwischen dem Landkreis Spree-Neiße und dem Landeskrisenzentrum besteht eine enge Zusammenarbeit und ein ständiger Informationsaustausch. Unter www.vetmedica-elearning.de finden TierärztInnen Online- Fortbildungen zur Geflügelpest. Im kommenden Jahr startet dann auf Myvetlearn.de die Fortbildungsreihe Biosicherheit auf den Betrieben.
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