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Ortsüblichen Landlärm als Kulturgut schützen
10.11.2021
Ob ein krähender Hahn, Kuhglocken oder meckernde Ziegen oder Schafe – alles Geräusche, die das Leben auf dem Land ausmachen. Doch immer mehr Menschen, die im ländlichen Umfeld wohnen bzw. aufs Land gezogen sind, fühlen sich scheinbar gestört von den typischen Geräuschen und beschäftigen unzählige Gerichte mit ihren Klageschriften. Damit sich Amtsgerichte, Landgerichte und sogar Oberlandesgerichte mit weitaus wichtigeren Dingen befassen können, setzt sich eine Online- Petition nun dafür ein, die „Ortsüblichen Emissionen des Landlebens als kulturelles Erbe zu schützen.“ Noch bis zum 31. Dezember 2021
werden Unterschriften für die „Landgeräusche“ gesammelt. In Frankreich wurde das „sinnliche Erbe der Landschaft“ bereits unter Schutz gestellt. Dies beinhaltet alle typischen Geräusche und Gerüche ländlicher Gebiete. Auch hierzulande sollte die private Nutztierhaltung als schützenswertes Kulturgut per Gesetz geschützt werden. Dies würde auch zur Existenzerhaltung von innerörtlichen, landwirtschaftlichen Kleinbetriebe beitragen. Nur mit klaren rechtlichen Vorgaben kann der dörfliche Charakter und Charme alter Ortskerne sowie ländlicher Gebiete erhalten bleiben, sind die Initiatoren der Initiative überzeugt.
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