www.tierhalter-wissen.de

Weiterempfehlen

Aktuelle Meldungen

Regelmäßige Vorsorge bei älteren Katzen empfohlen
17.12.2021
Die Medizin ermöglicht eine immer längere Lebenserwartung, auch von Katzen. Nicht selten werden die Samtpfoten 20 Jahre und älter. Bereits ab dem 11. Lebensjahr zählen sie jedoch zu den Senioren. Und damit auch diese ihr Leben zufrieden und gesund verbringen können, werden schon ab dem 7. Lebensjahr regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in der Tierarztpraxis empfohlen. Denn ab diesem Alter nehmen klassische Alterserkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion oder Arthrose zu. Häufig tritt schon im frühen Seniorenalter die chronische Nierenerkrankung (CNE), meist als Niereninsuffizienz bekannt, auf. Je früher eine altersbedingte Krankheit diagnostiziert und behandelt wird, desto besser lassen sich klinische Symptome verhindern oder hinauszögern. Die regelmäßigen
Tierarztbesuche sind auch deshalb wichtig, da eventuelle Symptome für die HalterInnen kaum erkennbar sind. Unabhängig von altersbedingten Krankheiten verändert eine Katze mit zunehmendem Alter ihr Verhalten, worauf der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) auf seiner Webseite hinweist. Hier können organische Beeinträchtigungen, etwa Arthrose mit begleitenden Bewegungsbeeinträchtigungen oder Schmerzen, Auslöser sein. Besonderes Augenmerk verdient auch die Untersuchung der Maulhöhle, der Augen, des Urins und des Herzens. Auch der Blutdruck sollte regelmäßig gemessen werden. Unspezifische Symptome wie starke Unruhe oder Desorientierung können bei geriatrischen Katzen auf eine degenerative Erkrankung des Nervensystems, vergleichbar mit der Demenz beim Menschen, hindeuten.
Weitere Nachrichten