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Größtes Artensterben seit Ende der Dinosaurierzeit erwartet
03.01.2022
Der „World Wide Fund for Nature“ (WWF) befürchtet ein extremes Artensterben in den nächsten zehn Jahren. Mit rund einer Million vom Aussterben bedrohten Arten könnte das größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit bevorstehen, so der WWF. Als Verlierer des Jahres 2021 bezeichnet die Organisation neben Laubfröschen, Kranichen, Wanderfischen, Eisbären und Steckmuscheln auch den Afrikanischen Elefant, dessen Bestand seit 1990 um mehr als 86 Prozent eingebrochen sei. „Beim Artenschutz geht es längst nicht mehr nur um die Beseitigung eines Umweltproblems“, ließ der geschäftsführende Vorstand Eberhard Brandes in einer Stellungnahme verlauten. Zudem bedrohe die Überfischung viele Meerestiere,
u.a. alle Hai- und Rochenarten. Laut Informationen des Living Planet Index sind auch die Bestände von Wanderfischen wie Lachs, Stör oder Huchen in den vergangenen 50 Jahren um teilweise mehr als 90 Prozent geschrumpft. Wasserverschmutzungen und veränderte bzw. abgeschnittene Flussverläufe seien hier ursächlich. Andererseits haben sich erfreulicherweise aber auch verschiedene Tierarten erholen können, wie beispielsweise der Iberische Luchse. Sein bestand habe sich in den letzten 18 Jahren verzehnfacht. Ein weiteres beispiel seien die Bartgeier in den Alpen. Ganze 50 Jungtiere sichern nun das weitere Überleben der Art, die inzwischen wenigstens wieder 300 Exemplare aufweist.
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