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Wildkatzen im Wald lassen
03.05.2022
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) macht anlässlich der Jungtierzeit auf die Verwechslungsgefahr zwischen Haus- und Wildkatzen aufmerksam. Immer wieder kommt es zu folgenschweren Verwechslungen, weil wohlmeinende SpaziergängerInnen junge Wildkatzen aus dem Wald mitnehmen. „Jetzt im Mai werden die jungen Wildkatzen mobil und spielen gern vor ihrem Versteck. Diese Tiere sind nicht hilflos und verlassen – ihre Mutter ist nur auf Mäusejagd und kommt bald zurück“, sagt Friederike Scholz, Wildkatzenexpertin beim BUND. Daher appelliert sie an Spaziergänger, graugetigerte Kätzchen im Wald in Ruhe zu lassen
und sich zügig zu entfernen. Nur in seltenen Ausnahmefällen sind die aufgefundenen jungen Wildkätzchen im Wald tatsächlich in Not. Wildkatzen sind streng geschützte Wildtiere. Sie sind nicht zähmbar. Sie stammen von der Afrikanischen Falbkatze ab. Hauptmerkmale der erwachsenen Wildkatzen sind ihr sehr buschiger Schwanz mit klar abgesetzten dunklen Ringen und die verwaschene Zeichnung auf cremefarbenen Fell. Oft wirkt sie auch etwas größer und massiger als eine Hauskatze. Nachdem sie vor hundert Jahren bei uns fast ausgerottet war, kehrt die Wildkatze mittlerweile in viele ihrer ursprünglichen Lebensräume zurück.
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