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Corona-Spürhunde erkennen auch Post-Covid-19-Patienten
20.06.2022
Bereits im Jahr 2020 konnten Forschende unter der Leitung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) mit einer ersten Studie belegen, dass Hunde in der Lage sind, Menschen mit akuten SARS-CoV-2-Infektion zu erschnüffeln. In einer zweiten Pilotstudie zeigte sich nun, dass die feinen Spürnasen der ausgebildeten Vierbeiner auch Long-Covid-Patienten erkennen können. Für ihre Untersuchungen setzen die Forschenden Hunde ein, die zuvor darauf trainiert wurden, Proben von akuten COVID-19-Patienten zu erkennen. Die WissenschaftlerInnen fanden heraus, dass Hunde nicht die Viren selbst, sondern flüchtige organische
Verbindungen riechen, die bei einer Virusinfektion durch Stoffwechselvorgänge entstehen und bei Post-COVID-19-Patienten vorhanden sind. „Diese Studie ist ein weiterer Beweis für das Potenzial, dass Spürhunde bei der Untersuchung der Pathophysiologie von COVID-19 Patienten haben könnten. Es ist schwer vorstellbar, aber die Geruchserkennung von Hunden ist um drei Größenordnungen empfindlicher als die derzeit verfügbaren Geräte“, betont Friederike Twele, PhD, Tierärztin und Neurowissenschaftlerin an der TiHo. Die Studie wurde erst kürzlich in der Fachzeitschrift Frontiers in Medicine veröffentlicht.
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