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Haus- und Nutztiere vor Hitze schützen
20.07.2022
Der Sommer hat ganz Deutschland mit teils neuen Rekordtemperaturen im Griff. Meteorologen haben eine neue Hitzewelle als Folge der weltweiten Klimaerwärmung vorausgesagt. Nicht nur die Menschen leiden unter den hohen Temperaturen weit über der 30-Grad-Marke, auch für Nutz- und Haustiere stellt die Wetterlage eine Gefahr dar, wie das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium betont. So sollten TierhalterInnen unbedingt für ausreichend Schatten, Kühlung und Wasser sorgen. „Hühner und Puten können nicht schwitzen. Starke Hitze in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit stellt deshalb vor allem in der Geflügelhaltung die Gefahr für eine extreme Wärmebelastung dar", teilt das Ministerium mit. Angesichts der hohen Temperaturen sei besonders eine regelmäßige Überwachung der Stalltechnik wichtig. Weidetiere sollten unbedingt einen ständigen Zugang zu einem Unterstand und Wasser haben. Da die Futtergrundlage mit
der anhaltenden Trockenheit immer mehr schwindet, müsse unter Umständen zugefüttert werden. Wie wir Menschen, können auch Hunde oder Katzen einen Hitzschlag erleiden. Dieser macht sich durch ein übermäßiges Hecheln bzw. eine Maulatmung sowie Taumeln oder sogar Bewusstlosigkeit bemerkbar. ExpertInnen empfehlen TierhalterInnen daher, ihre Vierbeiner während der heißen Tagestemperaturen an schattigen, kühlen Plätzen oder in der Nähe zu Wasser zu halten und unbedingt vor der prallen Sonne zu schützen. HundehalterInnen wird geraten, die täglichen Gassirunden in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu legen. Auch ist es wichtig, dass die Tiere immer genügend Wasser zum Trinken haben. Sollte das Tier einen Hitzschlag erleiden, muss es so schnell wie möglich einen kühlen, gut belüfteten Ort gebracht werden, um die Körpertemperatur zu senken. Im Zweifel sollten die HalterInnen eine Tierärztin/einen Tierarzt aufsuchen.
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