www.tierhalter-wissen.de

Weiterempfehlen

Aktuelle Meldungen

Effekte von tiergestützten Therapien
26.09.2022
Bei tiergestützten Therapien definiert der/die TherapeutIn oder PädagogIn konkrete spezifische Therapieziele, im Unterschied zu tiergestützten Aktivitäten ohne Zielsetzung wie etwa Alpakawanderungen. Von tiergestützter Intervention (TGI) spricht man bereits, wenn der positive Einfluss von Tieren auf den Menschen bewusst eingesetzt wird. Grundsätzlich können Kinder vom Kontakt zu Tieren profitieren, in bestimmten Fällen können Tiere auch für Therapiezwecke eingesetzt werden, allerdings können sie nie eine andere Therapieform ersetzen. Weit verbreitet sind bereits Hundetherapien bei posttraumatischen Belastungsstörungen,
Autismus oder bei Angststörungen. Der Kontakt mit dem Hund führt kurzfristig zu positiven Veränderungen des Verhaltens, wirkt stressreduzierend und verstärkt die positiven Emotionen des Kindes. Aber auch Pferde werden vermehrt eingesetzt, z.B. bei neurologischen und muskulären Erkrankungen. Die vom Pferd verursachten Bewegungsimpulse verbessern das Gleichgewicht, Spastiken und Reflexe, weiß Psychologin Mandy Weber von der Forschungsgruppe Mensch-Tier-Beziehung an der TU Dresden. Um die Mensch-Tier-Beziehung sowie "Tiere im sozialen Einsatz - Nutzen für Mensch und Tier?" geht es auch bei der FuturaVet am 16.2.2023.
Weitere Nachrichten