www.tierhalter-wissen.de

Weiterempfehlen

Aktuelle Meldungen

Mars wirbt für mehr Hundeadoptionen aus Tierheimen
27.09.2022
Seit dem Jahr 1931 wird der Welttierschutztag jährlich am 4. Oktober begangen und trägt erheblich zur Verbreitung des Tierschutzgedankens bei. Anlässlich dieses besonderen Tages ruft der Deutsche Tierschutzbund das Leitmotto „Tierheime am Limit“ aus. Die Tierheime in ganz Deutschland stehen seit Beginn der Corona-Pandemie und letztlich wegen der enorm steigenden Kosten aufgrund des Krieges in der Ukraine unter großem Druck. Immer mehr Aufnahmestopps müssen verhängt werden, da viele, besonders betreuungsintensive Tiere in den Heimen landen. Laut einer aktuellen Umfrage unter 500 TierhalterInnen in Österreich planen zwar viele potentielle Neu-BesitzerInnen, ein Tier aus dem Tierheim zu adoptieren, doch lediglich ein Drittel der potenziellen Tiereltern setzt ihr ursprüngliches Vorhaben auch um. Die Entscheidung gegen ein Tierheimtier basiert jedoch meist auf Irrtümern oder falschen Vorstellungen. Die häufigsten Entscheidungsgründe gegen ein Tierheimtier waren Bedenken hinsichtlich der Vergangenheit des Hundes (43 %), der Wunsch nach einem Welpen oder jungen Hund (29 %), der Wunsch nach einer bestimmten Rasse (27 %) sowie die Sorge, wie gut ein Hund aus einem Tierheim sozialisiert und erzogen werden kann (27 %). Darüber hinaus besteht bei den meisten Menschen die Annahme, dass für ein Tier aus dem Tierheim keine Kosten anfallen.
Eine Vergabegebühr liegt jedoch je nach Tier zwischen 10 und 500 Euro. „Diese Kosten ergeben sich dadurch, dass unsere Tiere nur geimpft, gechipt, registriert, tierärztlich untersucht, entwurmt und entfloht sowie kastriert vermittelt werden. Bei Hunden, die noch zu jung für die Kastration sind, wird bei der Vermittlung ein Kastrationsgutschein von unserer hauseigenen Ordination ausgestellt. Somit bringt das Tier schon sehr viel Dinge mit, die den zukünftigen Tiereltern sehr viele Kosten ersparen”, klärt Jonas von Einem von Tierschutz Austria auf. Mars Austria und Tierschutz Austria haben sich daher das Ziel gesetzt, über Tierheimtiere vermehrt aufzuklären, um dieser auffällig großen "Adoptionslücke" bei Hunden entgegenzuwirken. „Bei Mars verfolgen wir das Ziel, eine bessere Welt für Haustiere zu schaffen. Wir möchten, dass jedes Tier ein glückliches und artgerechtes Leben führen kann und mit Menschen zusammenleben darf, die liebevoll und verantwortungsbewusst für es sorgen. Seit Jahren unterstützen wir Tierschutzeinrichtungen mit Sach- und Futterspenden, um eine artgerechte Versorgung der Tiere im Tierheim zu gewährleisten. Darüber hinaus wollen wir aber auch dazu beitragen, die Adoptionsquote zu verbessern damit mehr Tiere ein neues, liebevolles Zuhause bekommen – etwa durch Information und Aufklärung gemeinsam mit Tierschutz Austria“, erklärt Hendrik De Jong, General Manager Mars Austria.
Weitere Nachrichten