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Flohprophylaxe bei jungen Hunden besonders wichtig
30.09.2022
Heranwachsende Hunde und Welpen sind sehr anfällig für Flöhe. Grund dafür sind die häufigen Sozialkontakte, ausgiebiges Toben auf der Wiese oder in der Welpen-Spielgruppe sowie Kuscheln mit Artgenossen. Besonders wohl fühlen sich die blutgierigen Parasiten im warmen Umfeld der Wurfkiste, wie der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) mitteilt. In den meisten Fällen befallen Katzenflöhe (Ctenocephalides felis) die Junghunde. Um eine Ausbreitung des Flohbefalls zu verhindern, sind eine Prophylaxe und individuelle Behandlung daher besonders wichtig, denn Flöhe können zudem andere Erreger oder Parasiten wie Bandwürmer übertragen. Ein Befall äußert sich durch Symptome wie allgemeine Unruhe, ein vermehrtes Kratzen oder Benagen von Körperstellen sowie Hautrötungen, Papeln und glanzloses Fell.
Lassen sich beim Bürsten mit einem speziellen Floh-Kamm schwarze oder braune Kotkrümel auf den Zinken entdecken, die sich beim Verreiben auf einem feinen feuchten Tuch rot färben, empfiehlt sich eine sofortige Behandlung. Neben einer Gabe wirksamer Präparate sollten HundehalterInnen unbedingt auch die Umgebung des Tieres (Decken, Spielsachen, Teppiche) behandeln, um die hartnäckigen Parasiten langfristig loszuwerden. Besonders bei jungen Hunden sowie bei trächtigen oder laktierenden Hündinnen sollte der Behandlungsplan und welches Präparat geeignet ist, genau mit der Tierarztpraxis abgesprochen werden. Es wird eine individuelle Behandlungsempfehlung ausgesprochen und zu einer wirksamen Behandlung und Prophylaxe beraten. Um einen erneuten Befall zu verhindern, sollte das Tier regelmäßig behandelt werden.
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