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Tiere an Halloween nicht verkleiden
25.10.2022
Am 31. Oktober ist Halloween, der Tag, der in Deutschland vor allem für gruselige Kostüme und Süssigkeitenschnorren steht. Viele Tierhalter nehmen diesen Tag zum Anlass, auch ihre Haustiere zu verkleiden und die "niedlichen" Bilder in den sozialen Medien zu teilen. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN appelliert aus jedoch an alle Tierhalter, auf ein Verkleiden ihrer Tiere zu verzichten, denn Kostüme bedeuten für Hunde und Katzen Stress und können sie verängstigen. „Kostüme schränken die Tiere in ihrer Bewegungsfreiheit, aber auch in ihren Kommunikationsmöglichkeiten ein. Hunde kommunizieren über Körpersprache. Sind Rute und Ohren durch einen Umhang oder eine Verkleidung verdeckt, können sie nicht mehr artgemäß kommunizieren. Accessoires wie eine falsche Axt oder Flügel, die am Kostüm montiert sind, können verstörend wirken,
weil die Tiere sie nicht abschütteln können. Hunde und Katzen sind keine Menschen, sie haben keine Wahl und man darf sie nicht in eine unnatürliche Situation zwingen", erklärt Heimtierexpertin Sarah Ross. Zudem sollten sich Tierhalter, die ein besonders sensibles Tier haben, beim eigenen Kostüm zurückhalten. "Masken und Ganzkörperkostüme können Tiere verunsichern oder verängstigen.“ Zudem versetze ständiges Klingeln und Klopfen, wechselnde BesucherInnen und ein erhöhtes Bewegungsaufkommen vor der Haustür viele Hunde in Alarmbereitschaft. Katzen sollten an Halloween besser im Haus bleiben. Auf den grundsätzlichen Umgang mit Haustieren in sozialen Netzwerken geht am 27. Oktober 2022 eine Online-Veranstaltung der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover ein. Eine Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung kostenlos.
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