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Studie bescheinigt Corona-Spürhunden Alltagstauglichkeit
14.11.2022
Bereits im Sommer des ersten Jahres der Corona-Pandemie veröffentlichten Forschende aus der Klinik für Kleintiere und des Research Center for Emerging Infections and Zoonoses der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) als Erste eine Studie, in der sie zeigten, dass trainierte Spürhunde in der Lage sind, anhand von Speichelproben Infektionen mit SARS-CoV-2 beim Menschen zu identifizieren. Die Studie „Back to Culture“, die die TiHo mit weiteren Projektpartnern nun durchgeführt hat, bescheinigt den Spürhunden eine allgemeine Alltagstauglichkeit. Im Dezember des vergangenen Jahres wurden acht ausgebildete Hunde auf vier Konzerten eingesetzt, um Corona-Infektionen anhand von Schweißproben der KonzertbesucherInnen zu entdecken. Die Trefferquote lag bei knapp 100 Prozent. Dabei hatten
unterschiedliche Impfstoffe und -schemata, sowie medikamentös behandelte chronische Krankheiten keinen Einfluss auf die Entscheidungen der Corona-Spürhunde. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass SARS-CoV-2-Spürhunde in einem realen Szenario eine hohe diagnostische Genauigkeit erreichen können. Impfstatus, frühere SARS-CoV-2-Infektion, chronische Erkrankung und Medikation der Teilnehmenden hatten keinen Einfluss auf die Leistung der Hunde, eine akute Infektion zu erkennen. Außerdem zeigt die Studie, wie es organisatorisch gut möglich ist, Corona-Spürhunde im Alltag einzusetzen“, erklärt Professor Dr. Holger Volk, Leiter der Klinik für Kleintiere der TiHo. In einem Interview, das Vetion.de mit Holger Volk geführt hat, können Sie mehr über die Einsatzmöglichkeiten von Corona-Spürhunden lesen.
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