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Kälteschutz für Hunde und Katzen
19.12.2022
Auch wenn nach den Extremtemperaturen der letzten Tage zumindest in den meisten Regionen Deutschlands das Thermometer nun zumindest vorübergehend wieder steigt, ist der Winter im ganzen Land angekommen. Damit auch Hunde und Katzen gut durch die kalte Jahreszeit kommen, hat die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN einige Tipps für TierhalterInnen auf ihrer Internetseite bereit gestellt. So sollten sich HalterInnen von Freigängerkatzen auf einen gesteigerten Energiebedarf einstellen, der durch eine höhere Futterration ausgeglichen werden kann. „Das Tier darf ruhig eine kleine Fettschicht haben, aber natürlich nicht dick werden“, betont Karina Omelyanovskaya, Kampagnenverantwortliche bei VIER PFOTEN. Die Expertin empfiehlt zudem, Katzen draußen einen warmen Unterschlupf bereitzustellen. Bei Hunden bestimmen verschiedene Faktoren wie Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Felldichte, ob der
Vierbeiner schnell friert oder nicht. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Hunde in Bewegung bleiben sollten, um ein schnelles Unterkühlen zu vermeiden, so Omelyanovskaya. Gerade Hunde mit dünnem Fell beziehungsweise ohne Unterwolle, sehr kleine Hunde oder Hundesenioren sollten bei kalten Temperaturen zusätzlich noch mit einem Hundepullover oder einem Mantel geschützt werden. „Man verhätschelt seinen Hund nicht, wenn man ihn warmhält. Gerade Tiere mit einem angeschlagenem Immunsystem oder Hunde aus südlichen Ländern, welche die Kälte einfach nicht gewohnt sind, können durch Kleidung geschützt werden. Man sollte allerdings aufpassen, dass der Mantel oder Pullover den Hund nicht in seiner Bewegungs- oder Kommunikationsfähigkeit einschränkt“, so Karina Omelyanovskaya. Um die Pfoten vor Streusalz zu schützen, empfiehlt die Tierschützerin das Eincremen mit einer speziellen Pfotenpflege.
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